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Zusammenfassung
Räuberische wissenschaftliche Verlage nutzen den Veröffentlichungsdruck von Forschenden aus, indem sie sich als seriöse Zeitschriften, Verlage oder Konferenzen präsentieren, aber die redaktionellen, Peer-Review-, ethischen und archivierenden Dienstleistungen nicht erbringen, die Autorinnen und Autoren vernünftigerweise erwarten. Sie können Publikationsgebühren ohne eine ernsthafte Begutachtung verlangen, Angaben zur Indexierung übertreiben, Kennzahlen erfinden, etablierte Zeitschriftentitel imitieren, Gebühren verschleiern oder eine unrealistisch schnelle Annahme versprechen.
Kein einzelnes Warnsignal beweist, dass eine Zeitschrift räuberisch arbeitet. Neue, kleine und unabhängige Zeitschriften können völlig seriös sein, während etabliert wirkende Organisationen hochentwickelte Websites und überzeugende Formulierungen verwenden können. Forschende sollten daher mehrere Merkmale gemeinsam bewerten: das Themengebiet der Zeitschrift, den Herausgeberbeirat, das Peer-Review-Verfahren, Gebühren, Eigentumsverhältnisse, Kontaktinformationen, veröffentlichte Artikel, Angaben zur Indexierung, Archivierungsregelungen und den Ruf unter Fachkolleginnen und Fachkollegen.
Eine unabhängige Überprüfung ist unerlässlich. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Logos oder Angaben auf der Website einer Zeitschrift. Prüfen Sie renommierte Ressourcen wie das Directory of Open Access Journals (DOAJ), die Web of Science Master Journal List und gegebenenfalls anerkannte fachbezogene Datenbanken. Think. Check. Submit. bietet ebenfalls praktische Checklisten zur Bewertung von Zeitschriften und Verlagen. Wenn ein Verlag behauptet, Mitglied einer Berufsorganisation zu sein oder von einer bestimmten Datenbank indexiert zu werden, bestätigen Sie diese Angabe direkt bei der betreffenden Organisation.
Vor allem: Informieren Sie sich, bevor Sie ein Manuskript einreichen. Sobald ein Manuskript bei einem fragwürdigen Verlag eingereicht oder angenommen wurde, kann es schwierig sein, es zurückzuziehen, und es können unerwartete Gebühren anfallen. Einige sorgfältige Prüfungen vor der Einreichung können Ihre Forschung, Ihre Publikationsliste, Ihr Urheberrecht und Ihren beruflichen Ruf schützen.
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Wie man räuberische „wissenschaftliche“ Verlage erkennt und vermeidet
Einleitung: Warum Raubverlagstätigkeit ein ernstes Problem ist
Akademische und wissenschaftliche Laufbahnen sind eng mit Veröffentlichungen verbunden. Forschende müssen Ergebnisse kommunizieren, ihre Produktivität nachweisen, ihren beruflichen Ruf aufbauen und zum wissenschaftlichen Publikationsbestand beitragen. Besonders für Promovierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Anfang ihrer Laufbahn kann der Druck zu publizieren erheblich sein. Leider hat dieser Druck Möglichkeiten für Organisationen geschaffen, die seriöse wissenschaftliche Verlage imitieren, aber nur wenige der Dienstleistungen anbieten, die mit verantwortungsvoller akademischer Veröffentlichung verbunden sind.
Der Begriff räuberischer Verlag wird im Allgemeinen für einen Verlag oder eine Zeitschrift verwendet, der bzw. die Autoren und Publikationsgebühren durch irreführende oder grob unzureichende Praktiken anwirbt und dabei die redaktionellen, Peer-Review-, ethischen, technischen oder archivierungsbezogenen Standards nicht erfüllt, die er bzw. sie zu bieten vorgibt. Das zentrale Problem besteht nicht einfach darin, dass Geld den Besitzer wechselt. Viele völlig seriöse Open-Access-Zeitschriften erheben Bearbeitungsgebühren für Artikel (APCs), und renommierte wissenschaftliche Verlage können bei spezialisierten Büchern um Zuschüsse bitten. Problematisch wird es, wenn Gebühren durch Täuschung eingezogen werden oder die versprochenen wissenschaftlichen Leistungen fehlen oder grob unzureichend sind.
Räuberisches Publizieren kann viele Formen annehmen. Es kann sich um eine Zeitschrift handeln, die Peer-Review verspricht, aber innerhalb weniger Tage nahezu jedes Manuskript annimmt. Es kann sich um einen Verlag handeln, der anbietet, eine Dissertation in ein Buch umzuwandeln, dabei aber keine nennenswerte redaktionelle Bearbeitung, wissenschaftliche Begutachtung, Vermarktung oder Verbreitung leistet. Ebenso kann es um gefälschte Konferenzen, irreführende Sonderausgaben, kopierte Zeitschriften-Websites oder Zeitschriften gehen, deren Namen sich nur durch ein oder zwei Wörter von denen angesehener Publikationen unterscheiden.
Solche Organisationen zu identifizieren, ist nicht immer einfach. Einige fragwürdige Verlage haben professionell wirkende Websites, DOI-Registrierungen und beeindruckende Listen angeblicher Herausgeber. Umgekehrt können seriöse neue Zeitschriften bescheidene Websites, eine begrenzte Indexierung und kleine Redaktionsteams haben. Am sichersten ist es daher, sich nicht auf eine einzelne schwarze Liste, Kennzahl oder ein einzelnes Warnzeichen zu verlassen. Untersuchen Sie stattdessen die Zeitschrift oder den Verlag systematisch und überprüfen Sie die Angaben unabhängig.
1. Prüfen Sie die Website kritisch
Die Website des Verlags ist oft der erste Ansatzpunkt. Eine mangelhafte Website beweist nicht automatisch, dass eine Zeitschrift räuberisch arbeitet, doch zahlreiche Widersprüche oder unerklärte Lücken sollten zu weiteren Nachforschungen veranlassen.
Achten Sie genau auf Sprache und Gestaltung. Warnzeichen können sein:
- häufige Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler;
- unprofessionelle oder übermäßig werbliche Sprache;
- eine Startseite, auf der Aufrufe zur Manuskripteinreichung mehr Raum einnehmen als Informationen für Leser;
- vage Beschreibungen des thematischen Schwerpunkts der Zeitschrift;
- unübersichtliche Navigation oder nicht funktionierende Links;
- fehlende Richtlinien zu Peer-Review, Urheberrecht, Korrekturen oder Publikationsethik; und
- widersprüchliche Angaben auf verschiedenen Seiten.
Eine seriöse Zeitschrift sollte verständlich darlegen, wer sie herausgibt, welche Themen sie behandelt, welche Arten von Manuskripten sie annimmt, wie Einreichungen bewertet werden und welche Kosten für Autoren anfallen können.
Achten Sie besonders auf die Ziele und den Themenbereich der Zeitschrift. Einige fragwürdige Zeitschriften behaupten, Forschung in einer unplausibel breiten Kombination von Disziplinen zu veröffentlichen – etwa Medizin, Ingenieurwissenschaften, Literatur, Wirtschaft und Agrarwissenschaften in einer einzigen gewöhnlichen Zeitschrift. Echte interdisziplinäre Zeitschriften gibt es durchaus, aber ihre Begründung und ihre Zielgruppe sollten klar sein.
2. Untersuchen Sie den Redaktionsbeirat
Eine seriöse wissenschaftliche Zeitschrift nennt normalerweise ihren Chefredakteur und ihren Redaktionsbeirat. Die Namen allein reichen jedoch nicht aus. Es ist bekannt, dass Raubzeitschriften Wissenschaftler ohne deren Erlaubnis aufführen, die Namen von Personen weiterführen, die nicht mehr beteiligt sind, oder sogar Mitglieder des Redaktionsbeirats erfinden.
Wählen Sie mehrere Redaktionsmitglieder aus und überprüfen Sie sie unabhängig. Suchen Sie nach Profilen ihrer Universitäten oder Forschungseinrichtungen und prüfen Sie, ob sie dort die Zeitschrift erwähnen. Überlegen Sie, ob ihre Fachkenntnisse tatsächlich für das Themengebiet der Zeitschrift relevant sind.
Zu den Fragen, die Sie sich stellen sollten, gehören:
- Sind die Mitglieder des Redaktionsbeirats als Forschende identifizierbar?
- Existieren die angegebenen institutionellen Zugehörigkeiten?
- Arbeitet der Chefredakteur auf dem Fachgebiet der Zeitschrift?
- Scheint dieselbe kleine Gruppe von Personen Dutzende voneinander unabhängige Zeitschriften zu betreiben?
- Lässt sich die Mitgliedschaft im Beirat unabhängig bestätigen?
Wenn eine Zeitschrift einen beeindruckenden internationalen Beirat behauptet, die betreffenden Wissenschaftler jedoch selbst keinerlei Belege für ihre Beteiligung liefern, ist Vorsicht geboten.
3. Lesen Sie mehrere bereits von der Zeitschrift veröffentlichte Artikel
Eine der aufschlussreichsten Prüfungen ist zugleich eine der einfachsten: Lesen Sie die Zeitschrift.
Bewerten Sie nicht nur Titel und Zusammenfassungen. Laden Sie mehrere aktuelle Arbeiten herunter und prüfen Sie sie so, wie Sie Forschungsergebnisse prüfen würden, die für Ihre eigene Arbeit relevant sind. Fragen Sie sich, ob sie die Standards erfüllen, die Sie von einer echten Begutachtung und einer professionellen Veröffentlichung erwarten würden.
Achten Sie auf:
- klare Forschungsfragen und geeignete Methoden;
- eine angemessene wissenschaftliche Struktur;
- korrekte und einheitliche Literaturangaben;
- ordnungsgemäß beschriftete Tabellen und Abbildungen;
- professionelle Sprache und Formatierung;
- erforderlichenfalls Angaben zur ethischen Genehmigung; und
- logische, durch die Belege gestützte Schlussfolgerungen.
Ein gelegentlicher Sprachfehler ist kein Beleg für Raubpublishing. Auch renommierte Zeitschriften veröffentlichen fehlerhafte Arbeiten. Entscheidend ist das Gesamtbild. Wenn Artikel um Artikel offensichtliche methodische Mängel, chaotische Literaturangaben, schlechtes Englisch, fehlerhafte Abbildungen und unplausible Behauptungen enthält, könnten eine echte Begutachtung und redaktionelle Kontrolle fehlen.
4. Bewerten Sie das Peer-Review-Verfahren
Peer-Review ist eine der zentralen Leistungen wissenschaftlicher Zeitschriften. Es garantiert nicht, dass jeder veröffentlichte Artikel korrekt ist, aber seriöse Zeitschriften sollten ein klar beschriebenes Verfahren für eine unabhängige akademische Begutachtung haben.
Prüfen Sie, ob die Zeitschrift erklärt:
- ob das Begutachtungsverfahren einfach-anonym, doppelt-anonym, offen oder ein anderes Modell ist;
- wie Gutachter ausgewählt werden;
- wer die endgültige redaktionelle Entscheidung trifft;
- wie mit Interessenkonflikten umgegangen wird; und
- wie lange der Begutachtungsprozess normalerweise dauert.
Seien Sie äußerst skeptisch gegenüber Versprechen einer garantierten Annahme oder der Behauptung, ein Peer-Review könne immer innerhalb eines unrealistisch kurzen Zeitraums abgeschlossen werden. Ein Manuskript kann mitunter schnell begutachtet werden, insbesondere bei einer kleinen Korrektur oder einem hochspezialisierten Artikel. Eine echte externe Begutachtung erfordert jedoch, geeignete Gutachter zu finden, ihnen ausreichend Zeit zum Lesen des Beitrags zu geben und den Autoren die Möglichkeit einzuräumen, auf wesentliche Einwände zu reagieren.
Ein Verlag, der die Annahme garantiert, bevor er Ihr Manuskript geprüft hat, bietet keine unabhängige wissenschaftliche Begutachtung an.
5. Seien Sie vorsichtig bei unaufgeforderten und übermäßig schmeichelhaften E-Mails
Unaufgeforderte Einladungen gehören zu den bekanntesten Wegen, auf denen fragwürdige Zeitschriften Forschende ansprechen. Sie erhalten möglicherweise eine E-Mail, in der ein von Ihnen veröffentlichter Artikel gelobt wird, man Sie als „angesehene Forscherin“ oder „angesehenen Wissenschaftler“ bezeichnet und Sie dringend auffordert, bei einer Zeitschrift einzureichen, von der Sie noch nie gehört haben.
Seriöse Herausgeber kontaktieren Forschende durchaus direkt, insbesondere wenn sie Übersichtsartikel in Auftrag geben, Sonderausgaben organisieren oder Beiträge von anerkannten Fachleuten erbitten. Eine unaufgeforderte Einladung ist daher noch kein Beweis für Fehlverhalten.
Dennoch gehören zu den Warnsignalen:
- allgemeines Lob ohne Bezug zu Ihrer tatsächlichen Forschung;
- eine Zeitschrift, deren Themengebiet kaum mit Ihrer Expertise zusammenhängt;
- schlecht formulierte oder ungewöhnlich formatierte E-Mails;
- Druck, sofort einzureichen;
- Versprechen einer garantierten Veröffentlichung;
- Aufforderungen, Herausgeber in einem Fachgebiet zu werden, das außerhalb Ihrer Expertise liegt; und
- Links, die zu unbekannten Domains führen, die den Namen etablierter Verlage ähneln.
Suchen Sie nicht sofort über den Link, sondern recherchieren Sie die Zeitschrift unabhängig und rufen Sie ihre offizielle Website über vertrauenswürdige Quellen auf.
6. Überprüfen Sie Angaben zur Indexierung unabhängig
Fragwürdige Zeitschriften werben häufig damit, dass sie „indexiert“, „international indexiert“ oder in beeindruckend klingenden Datenbanken enthalten seien. Das Wort indexiert allein sagt nur sehr wenig aus. Eine Zeitschrift kann in einem obskuren Suchdienst aufgeführt sein, ohne irgendeine aussagekräftige Qualitätsprüfung bestanden zu haben.
Wenn eine Zeitschrift behauptet, in einer wichtigen Datenbank enthalten zu sein, überprüfen Sie diese Angabe direkt, statt einem Logo auf ihrer Website zu vertrauen.
Je nach Fachgebiet und Zeitschriftentyp können folgende Prüfungen hilfreich sein:
- das Directory of Open Access Journals (DOAJ) für Open-Access-Zeitschriften;
- die Web of Science Master Journal List für die Abdeckung durch Web of Science;
- fachspezifische Datenbanken, die in Ihrem Fachgebiet allgemein anerkannt sind; und
- die Zeitschriftendatenbanken und der Katalog Ihrer Universitätsbibliothek.
Eine Zeitschrift, die fälschlicherweise behauptet, in einer bedeutenden Datenbank enthalten zu sein, liefert besonders starke Hinweise darauf, dass auch andere Angaben unzuverlässig sein könnten.
Gleichzeitig macht das Fehlen in einem selektiven Index eine Zeitschrift nicht automatisch zu einer räuberischen Zeitschrift. Neue Zeitschriften erfüllen möglicherweise noch nicht die Voraussetzungen, und seriöse regionale oder spezialisierte Zeitschriften streben möglicherweise nie eine Aufnahme in bestimmte Datenbanken an. Die Indexierung sollte nur ein Teil einer umfassenderen Bewertung sein und nicht das alleinige Kriterium.
7. Prüfen Sie Impact-Faktoren und andere Kennzahlen sorgfältig
Kennzahlen sind ein weiterer Bereich, in dem irreführende Herausgeber den Wunsch von Forschenden nach sichtbaren Prestigeindikatoren ausnutzen. Eine fragwürdige Zeitschrift wirbt möglicherweise mit einem beeindruckenden „globalen Impact-Faktor“, „universellen Impact-Wert“, „View-Faktor“ oder einer anderen numerischen Punktzahl, die maßgeblich klingt, aber kaum anerkannte wissenschaftliche Bedeutung hat.
Wenn eine Zeitschrift behauptet, einen offiziellen Journal Impact Factor zu besitzen, überprüfen Sie diese Behauptung über die entsprechende anerkannte Quelle, anstatt ein Bild eines Abzeichens auf der Website der Zeitschrift zu akzeptieren.
Seien Sie besonders misstrauisch, wenn:
- der Anbieter der Kennzahl schwer zu identifizieren ist;
- die Kennzahl hauptsächlich dazu dient, Zertifikate oder Bewertungen zu verkaufen;
- fast jede Zeitschrift eine ungewöhnlich hohe Punktzahl erhält;
- die Zeitschrift bewusst Begriffe verwendet, die etablierten Kennzahlen ähneln; oder
- der Herausgeber sich weigert zu erklären, wie seine Kennzahl berechnet wird.
Qualität lässt sich nicht auf eine einzelne Zahl reduzieren. Die tatsächliche Forschung, die redaktionellen Praktiken, die Leserschaft und der Ruf der Zeitschrift sind weitaus wichtiger als eine unbekannte Punktzahl, die prominent auf ihrer Startseite angezeigt wird.
8. Informieren Sie sich vor der Einreichung über die Gebühren
Publikationsgebühren sind nicht grundsätzlich verdächtig. Open-Access-Zeitschriften sind häufig auf APCs angewiesen, um legitime Kosten wie die Bearbeitung von Manuskripten, redaktionelle Systeme, das Korrekturlesen, den Satz, das Online-Hosting, die Registrierung von DOIs, die Langzeitarchivierung und die Verwaltung zu decken. Einige angesehene Zeitschriften mit Abonnementmodell erheben ebenfalls Seitengebühren, Farbgebühren oder optionale Open-Access-Gebühren.
Das Warnsignal ist mangelnde Transparenz.
Vor der Einreichung sollten Sie feststellen können:
- ob eine APC oder eine andere Publikationsgebühr anfällt;
- der genaue Betrag oder die Art seiner Berechnung;
- wann die Zahlung fällig wird;
- ob zusätzliche Steuern anfallen;
- ob Gebührenerlasse oder Rabatte verfügbar sind; und
- ob Rücknahmegebühren oder andere Verwaltungsgebühren erhoben werden können.
Ein Herausgeber, der eine erhebliche obligatorische Gebühr erst nach Annahme des Manuskripts offenlegt, bringt den Autor in eine unfaire Lage. Versteckte Gebühren sollten daher als ernstes Warnsignal betrachtet werden.
9. Prüfen Sie, wem die Zeitschrift tatsächlich gehört und wer sie betreibt
Eine vertrauenswürdige Zeitschrift sollte ihre Eigentumsverhältnisse nicht absichtlich schwer nachvollziehbar machen. Suchen Sie nach dem rechtlichen oder institutionellen Namen des Herausgebers, physischen Kontaktinformationen und einer Erklärung darüber, wie die Zeitschrift geführt wird.
Gehen Sie nicht davon aus, dass ein prestigeträchtig klingender geografischer Name eine Verbindung zu einer Universität, einer wissenschaftlichen Gesellschaft oder einer nationalen Akademie belegt. Ein Titel wie „International Cambridge Journal of …“ oder „American Academy of …“ steht möglicherweise in keinerlei Verbindung zu der angesehenen Organisation, an die seine Formulierung zu erinnern scheint.
Überprüfen Sie Adressen unabhängig. Suchen Sie nach dem Namen des Verlags und prüfen Sie, ob seine Kontaktdaten in verschiedenen Quellen übereinstimmen. Eine Wohnadresse oder ein gemeinsam genutztes Büro ist nicht automatisch unseriös, insbesondere bei einem kleinen Verlag; eine Reihe falscher, widersprüchlicher oder nicht überprüfbarer Adressen sollte jedoch Anlass zur Sorge geben.
10. Achten Sie auf Zeitschriften-Hijacking und Nachahmung
Eine der täuschendsten Formen des Publikationsbetrugs besteht darin, eine bestehende Zeitschrift zu kopieren oder nachzuahmen. Eine gefälschte Website kann den Titel, die ISSN, redaktionelle Informationen oder das Erscheinungsbild einer seriösen Zeitschrift reproduzieren, während sie Autoren zu einem anderen Einreichungssystem und Bankkonto weiterleitet.
Eine weitere Methode besteht darin, einen Namen zu wählen, der fast identisch mit dem einer etablierten Zeitschrift ist. Ein Forscher, der eine E-Mail-Einladung schnell überfliegt, bemerkt möglicherweise ein zusätzliches Wort, einen geänderten Plural oder einen veränderten Domainnamen nicht.
Schützen Sie sich, indem Sie:
- indem Sie Links von anerkannten Indexierungsdiensten oder Universitätsdatenbanken nutzen, statt Links aus unaufgeforderten E-Mails zu folgen;
- indem Sie die ISSN der Zeitschrift überprüfen;
- indem Sie Verlagsnamen und Domainnamen sorgfältig vergleichen;
- indem Sie archivierte Ausgaben und die Publikationsgeschichte prüfen; und
- indem Sie Kontaktdaten über unabhängige Quellen bestätigen.
Die Identität einer Zeitschrift sollte klarer werden, je gründlicher Sie sie prüfen, nicht verwirrender.
11. Achten Sie auf klare Richtlinien zur Publikationethik
Verantwortungsvolle Verlage benötigen Verfahren für den Umgang mit den Problemen, die in der wissenschaftlichen Kommunikation unvermeidlich auftreten. Dazu können Plagiate, Streitigkeiten über die Autorschaft, nicht offengelegte Interessenkonflikte, Fehler, Bildmanipulationen, Doppelpublikationen und Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens gehören.
Eine Zeitschrift sollte daher leicht zugängliche Informationen zu Themen wie den folgenden bereitstellen:
- Forschungs- und Publikationsethik;
- Korrekturen und Rücknahmen;
- Interessenkonflikte;
- Autorschaft;
- Beschwerden und Einsprüche;
- Plagiat und Doppelpublikationen; sowie
- Daten oder ethische Genehmigung, sofern relevant.
Die Richtlinien müssen nicht alle auf einer einzigen Seite stehen, und auch müssen nicht alle Zeitschriften identische Formulierungen verwenden. Entscheidend ist, dass erkennbar ist, dass der Verlag seine Verantwortung versteht und über Mechanismen verfügt, um den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu korrigieren, wenn Probleme auftreten.
12. Prüfen Sie die Regelungen zu Urheberrecht und Lizenzen
Bevor Sie den Beitrag einreichen, sollten Sie verstehen, was mit dem Urheberrecht an Ihrem Artikel geschieht. Eine seriöse Zeitschrift sollte klar angeben, ob die Autoren das Urheberrecht behalten, es an den Verlag übertragen oder unter einer bestimmten Lizenz veröffentlichen.
Prüfen Sie bei Open-Access-Zeitschriften die Lizenz sorgfältig. Creative-Commons-Lizenzen legen beispielsweise fest, was Leser mit dem veröffentlichten Material tun dürfen. Eine Zeitschrift sollte sich nicht vage als „Open Access“ bezeichnen und gleichzeitig verschleiern, welche Rechte Autoren und Leser tatsächlich besitzen.
Seien Sie vorsichtig, wenn ein Verlag unerwartet weitreichende Rechte verlangt, keine Urheberrechtsrichtlinie bereitstellt oder während Einreichung und Annahme widersprüchliche Aussagen macht.
13. Fragen Sie, was langfristig mit dem Artikel geschieht
Eine Veröffentlichung besteht nicht einfach darin, eine PDF-Datei online zu stellen. Wissenschaftliche Arbeiten sollten langfristig auffindbar und zugänglich bleiben. Verantwortungsvolle Zeitschriften berücksichtigen daher die Erhaltung und Archivierung.
Prüfen Sie, ob die Zeitschrift erklärt, wie Inhalte erhalten bleiben, falls der Verlag seinen Betrieb einstellt oder seine Website neu gestaltet. Sie müssen kein Experte für digitale Langzeitarchivierung werden, aber das vollständige Fehlen einer langfristigen Strategie sollte zusammen mit anderen Warnzeichen berücksichtigt werden.
Dies ist besonders wichtig, weil die Veröffentlichung in einer Zeitschrift, die ein Jahr später verschwindet, dazu führen kann, dass Autoren mit defekten Links und unzugänglichen Arbeiten zurückbleiben.
14. Fragen Sie Kollegen, Betreuer und Bibliothekare
Eine der besten Schutzmaßnahmen gegen irreführendes Publizieren ist fundierter Rat. Erfahrene Wissenschaftler kennen oft die wichtigsten Zeitschriften ihres Fachgebiets und erkennen fragwürdige Verlage möglicherweise sofort.
Bevor Sie bei einer unbekannten Publikation einreichen, fragen Sie:
- Ihren Betreuer oder die Leitung Ihres Forschungsprojekts;
- erfahrene Kollegen;
- Mitautoren;
- Mitarbeitende der Forschungsunterstützung; oder
- Ihren Universitätsbibliothekar.
Wissenschaftliche Bibliothekare können besonders hilfreich sein, da die Bewertung von Zeitschriften, Indexen, Datenbanken und Verlagen zu ihrer beruflichen Expertise gehört. Möglicherweise wissen sie auch, ob andere Forschende an Ihrer Einrichtung Probleme mit einem bestimmten Verlag hatten.
Die positive Erfahrung eines Kollegen ist beruhigend, sollte jedoch Ihre eigenen Prüfungen nicht ersetzen. Ebenso beweist ein unzufriedener Autor nicht zwangsläufig ein Fehlverhalten. Achten Sie auf konsistente Muster.
15. Suchen Sie nach dem Ruf des Verlags – aber interpretieren Sie die Ergebnisse sorgfältig
Eine gewöhnliche Websuche kann nützliche Informationen über eine Zeitschrift zutage fördern. Suchen Sie nach dem genauen Namen, dem Namen des Verlags, dem Herausgeber und Begriffen wie „Peer-Review“, „Beschwerde“, „Rücknahme“ und „räuberisch“.
Sie könnten Folgendes entdecken:
- Warnungen von Universitätsbibliotheken;
- Diskussionen zur Forschungsintegrität;
- Berichte von Autoren über unerwartete Gebühren;
- Verläufe von Korrekturen oder Rücknahmen;
- Belege für kopierte Websites; oder
- glaubwürdige Diskussionen über die Zeitschrift in Fachorganisationen.
Online-Vorwürfe müssen dennoch kritisch bewertet werden. Wettbewerber, verärgerte Autoren und anonyme Kommentatoren können ungenaue Behauptungen aufstellen. Verurteilen Sie eine Zeitschrift nicht allein deshalb, weil ein Blog sie als „räuberisch“ bezeichnet. Untersuchen Sie stattdessen die Belege hinter dem Vorwurf.
16. Betrachten Sie Open Access nicht als Warnsignal
Es ist besonders wichtig, Open-Access-Publikation nicht mit räuberischem Publizieren zu verwechseln. Open Access ist ein legitimes und weithin etabliertes Publikationsmodell, das wissenschaftliche Arbeiten ohne Zugangshürden durch Abonnements für Leser verfügbar macht.
Viele angesehene Open-Access-Zeitschriften verlangen APCs, während andere – oft als Diamond Open Access bezeichnet – weder Autoren noch Leser zur Kasse bitten. Umgekehrt können auch im Abonnementgeschäft irreführende Praktiken auftreten.
Die richtige Frage lautet daher nicht „Verlangt diese Zeitschrift Gebühren von Autoren?“, sondern vielmehr:
„Bietet dieser Verlag transparent legitime wissenschaftliche Dienstleistungen an, die den verlangten Gebühren und seinen Angaben angemessen sind?“
DOAJ kann bei der Bewertung von Open-Access-Zeitschriften besonders nützlich sein, da das Aufnahmeverfahren Transparenz und Publikationspraktiken berücksichtigt. Das Fehlen im DOAJ weist nicht automatisch auf ein Problem hin, eine falsche Behauptung der DOAJ-Aufnahme hingegen schon.
17. Überprüfen Sie Angaben zu professionellen Mitgliedschaften
Manche Verlage werben mit Mitgliedschaften in Verlagsverbänden oder Organisationen für Forschungsethik als Beleg für ihre Glaubwürdigkeit. Eine solche Mitgliedschaft kann beruhigend sein, aber nur, wenn sie echt ist.
Wenn ein Verlag eine Mitgliedschaft behauptet, überprüfen Sie die eigene Website der Organisation. Gehen Sie niemals davon aus, dass die Darstellung des Logos einer Organisation irgendetwas beweist.
Unterscheiden Sie ebenso zwischen Mitgliedschaft, Unterstützung und dem bloßen Verlinken einer anderen Organisation. Fragwürdige Verlage zeigen manchmal Logos anerkannter Dienste auf eine Weise, die Beziehungen nahelegt, die gar nicht bestehen.
18. Seien Sie bei Sonderausgaben vorsichtig
Sonderausgaben können eine wertvolle Möglichkeit sein, Forschung zu aufkommenden oder eng umrissenen Themen zu bündeln, doch sie sind auch attraktive Ziele für mangelhafte redaktionelle Praktiken. Einladungen können von Gastredakteuren kommen, die eine schnelle Veröffentlichung in einer thematischen Ausgabe anbieten.
Überprüfen Sie vor einer Zusage:
- dass die Sonderausgabe auf der offiziellen Website der Zeitschrift erscheint;
- dass die Gastredakteure tatsächlich anerkannte Wissenschaftler mit entsprechender Expertise sind;
- dass weiterhin das übliche Peer-Review-Verfahren gilt;
- dass die Gebühren klar offengelegt werden; und
- dass die Zeitschrift selbst Ihre üblichen Qualitätsprüfungen besteht.
Senken Sie Ihre Ansprüche nicht einfach deshalb, weil das Thema genau zu Ihrer Forschung passt.
19. Seien Sie bei wissenschaftlichen Konferenzen ebenso vorsichtig
Räuberische Praktiken beschränken sich nicht auf Zeitschriften. Fragwürdige Konferenzen werben möglicherweise mit renommierten Referierenden, die ihrer Teilnahme nie zugestimmt haben, nehmen fast jedes eingereichte Abstract an, vereinen fachfremde Disziplinen in derselben Veranstaltung oder verlangen hohe Teilnahme- und Publikationsgebühren, während sie kaum echten akademischen Mehrwert bieten.
Wenn Tagungsbände Ihre Arbeit veröffentlichen werden, untersuchen Sie sowohl die Konferenz als auch den Verlag der Tagungsbände. Fragen Sie Kollegen, ob sie die veranstaltende Gesellschaft kennen, und sehen Sie sich frühere Programme an. Eine echte wissenschaftliche Tagung sollte mehr bieten als einen Veranstaltungsort im Hotel, ein Zertifikat und das Versprechen einer schnellen Veröffentlichung.
20. Nach dem Prinzip „Nachdenken, Überprüfen, Einreichen“ vorgehen
Eine hilfreiche Möglichkeit, Ihre Entscheidung zu strukturieren, besteht darin, sie in drei Phasen zu unterteilen.
Nachdenken
Fragen Sie sich, ob Sie die Zeitschrift oder den Verlag kennen und ob sie für Ihre Forschung geeignet sind. Überlegen Sie, wer sie liest, welche Arten von Beiträgen sie veröffentlicht und ob ihre Ziele zu Ihrem Manuskript passen.
Überprüfen
Überprüfen Sie die Kontaktdaten der Zeitschrift, das Peer-Review-Verfahren, das Herausgebergremium, die Gebühren, die Lizenzierung, die Indexierung, die Archivierung und die beruflichen Mitgliedschaften. Lesen Sie tatsächliche Artikel und wenden Sie sich an Kollegen oder Bibliothekare.
Einreichen
Reichen Sie erst ein, wenn Sie überzeugt sind, dass die Zeitschrift ein geeigneter und vertrauenswürdiger Ort für Ihre Forschung ist.
21. Was tun, wenn Sie bereits bei einer fragwürdigen Zeitschrift eingereicht haben?
Manchmal treten Bedenken erst nach der Einreichung auf. Vielleicht wird plötzlich eine versteckte Gebühr offengelegt, das Peer-Review verläuft verdächtig schnell, oder Sie stellen fest, dass ein Mitglied des Herausgebergremiums ohne Erlaubnis aufgeführt wurde.
Reichen Sie dasselbe Manuskript nicht sofort anderswo ein. Solange die ursprüngliche Einreichung nicht offiziell zurückgezogen wurde, könnte eine gleichzeitige Einreichung ein zusätzliches Problem der Publikationsethik darstellen.
Stattdessen:
- Speichern Sie Kopien der gesamten Korrespondenz und Screenshots relevanter Richtlinien;
- Lesen Sie alle Bedingungen, denen Sie während der Einreichung zugestimmt haben;
- Schreiben Sie der Zeitschrift ausdrücklich und klar mit der Bitte um Rücknahme;
- Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung, dass das Manuskript zurückgezogen wurde;
- Wenden Sie sich an Ihre Betreuungsperson, Ihre Institution oder Ihre Bibliothek, wenn der Verlag eine unerwartete Zahlung verlangt; und
- Reichen Sie es nicht anderweitig ein, bevor der Status der ersten Einreichung geklärt ist.
Wenn es sich um eine schwerwiegende Täuschung handelt, können die für Forschungsintegrität zuständigen oder juristischen Mitarbeiter Ihrer Institution Sie möglicherweise beraten.
22. Eine praktische Checkliste vor der Einreichung
Bevor Sie Ihr Manuskript einer unbekannten Zeitschrift oder einem unbekannten Verlag anvertrauen, fragen Sie sich:
- Erkenne ich die Zeitschrift wieder, oder können vertrauenswürdige Kollegen sie empfehlen?
- Ist der thematische Umfang klar und für meine Arbeit geeignet?
- Kann ich den Verlag und die redaktionelle Leitung identifizieren?
- Habe ich mehrere Mitglieder des Herausgebergremiums unabhängig überprüft?
- Erläutert die Website das Peer-Review-Verfahren?
- Habe ich mehrere kürzlich veröffentlichte Artikel gelesen?
- Werden Publikationsgebühren vor der Einreichung klar angegeben?
- Sind die Urheberrechts- und Lizenzbedingungen klar?
- Werden Korrekturen, Rücknahmen und Publikationsethik behandelt?
- Können Angaben zur Indexierung unabhängig bestätigt werden?
- Sind Angaben zu Impact-Faktoren oder anderen Kennzahlen echt und überprüfbar?
- Ist der Veröffentlichungsplan der Zeitschrift plausibel?
- Stellt der Verlag überzeugende Kontaktinformationen bereit?
- Gibt es Belege für eine langfristige Erhaltung oder Archivierung?
- Würde ich diese Veröffentlichung in meinem Lebenslauf aufführen und meinem Betreuer oder dem Beförderungsausschuss erklären, warum ich diese Zeitschrift ausgewählt habe?
Wenn mehrere Antworten unklar oder negativ ausfallen, sollten Sie nichts überstürzen. Prüfen Sie die Angelegenheit weiter oder wählen Sie eine andere Zeitschrift.
Fazit: Schützen Sie Ihre Forschung, bevor Sie sie einreichen
Räuberisches Publizieren ist erfolgreich, weil wissenschaftliche Autoren über etwas Wertvolles verfügen: originäre Forschung und ein starkes Bedürfnis, diese zu verbreiten. Fragwürdige Verlage nutzen dieses Bedürfnis durch schmeichelhafte Einladungen, Versprechen müheloser Veröffentlichung, irreführende Kennzahlen, versteckte Gebühren und den Anschein wissenschaftlicher Legitimität aus.
Der sicherste Schutz besteht in einer sorgfältigen Prüfung. Untersuchen Sie die Website der Zeitschrift und veröffentlichte Arbeiten, überprüfen Sie die Mitglieder des Herausgeberbeirats, bestätigen Sie Indexierungen und professionelle Mitgliedschaften unabhängig, informieren Sie sich über sämtliche Gebühren und Lizenzbedingungen und bitten Sie erfahrene Kollegen oder Bibliothekare um Rat, wenn Sie unsicher sind.
Denken Sie daran, dass kein einzelnes Merkmal einen perfekten Test darstellt. Eine neue Zeitschrift ist nicht automatisch räuberisch, nur weil ihr ein Impact-Faktor fehlt. Eine Open-Access-Zeitschrift ist nicht allein deshalb verdächtig, weil sie eine APC erhebt. Eine schlichte Website beweist keine Unehrlichkeit. Bedenklich wird es, wenn mehrere Warnzeichen zusammenkommen und Täuschung, mangelnde Transparenz oder das Versäumnis erkennen lassen, echte wissenschaftliche Veröffentlichungsdienste anzubieten.
Die Wahl des Veröffentlichungsorts ist daher Teil verantwortungsvoller Forschungspraxis. Die von Ihnen ausgewählte Zeitschrift oder der Verlag wird mit Ihrem Namen, Ihren Ergebnissen und Ihrem beruflichen Ruf verbunden. Wenn Sie sich vor der Einreichung die Zeit für eine sorgfältige Prüfung nehmen, schützen Sie nicht nur Ihre Karriere, sondern auch die Qualität und Glaubwürdigkeit der wissenschaftlichen Dokumentation.
Warum unsere Redigier- und Korrekturlesedienste?
Bei Proof-Reading-Service.com bieten wir über unser großes und äußerst engagiertes Team akademischer und wissenschaftlicher Fachleute qualitativ hochwertige Redigierdienste für Zeitschriftenartikel, Korrekturlesedienste für Dissertationen und Online-Korrekturlesedienste an. Alle unsere Korrekturleser sind englische Muttersprachler, die eigene postgraduale Abschlüsse erworben haben. Ihre Fachgebiete decken ein so breites Spektrum an Disziplinen ab, dass wir unserer internationalen Kundschaft bei der redaktionellen Bearbeitung von Forschungsarbeiten helfen können, um alle Arten akademischer Manuskripte für eine erfolgreiche Veröffentlichung zu verbessern und zu perfektionieren.
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Ganz gleich, ob Sie einen Konferenzbeitrag für eine Präsentation vorbereiten, einen Fortschrittsbericht für Ihre Kollegen überarbeiten oder vor der anspruchsvollen Aufgabe stehen, ein wissenschaftliches Dokument beliebiger Art für die Veröffentlichung zu redigieren und zu perfektionieren – ein qualifiziertes Mitglied unseres professionellen Teams kann Ihnen unschätzbare Unterstützung bieten und Ihr Vertrauen in Ihre schriftliche Arbeit stärken.
Wenn Sie gerade einen Artikel für eine akademische oder wissenschaftliche Zeitschrift vorbereiten oder in naher Zukunft einen solchen planen, dürfte unser Leitfaden zur Veröffentlichung in Fachzeitschriften für Sie interessant sein. Er ist auf unserer Website Tipps und Ratschläge zur Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Fachzeitschriften verfügbar.