Akademische Korrekturlesedienste, denen Forschende weltweit vertrauen

Viele hochwertige Forschungsarbeiten werden aufgrund unklarer Formulierungen abgelehnt. Dieses kurze Video erklärt, warum – und wie Sie Ihr Manuskript verbessern können.
The Dark Side of Peer Reviews, or Should That Be Dark Sides? - Proof-Reading-Service.com

Die dunkle Seite des Peer-Reviews: Voreingenommenheit, Anonymität, Fairness und Ethik

Apr 13, 2026Rene Tetzner
⚠ Die meisten Universitäten und Verlage verbieten oder beschränken nicht offengelegte KI-generierte Inhalte und überwachen Ähnlichkeitswerte. KI-Korrekturlesen kann diese Werte erhöhen, weshalb professionelle Korrekturdienste durch Menschen für wichtige wissenschaftliche Arbeiten die sicherste Wahl sind.

Zusammenfassung

Peer-Review soll die wissenschaftliche Qualität verbessern, aber das System hat auch eine dunklere Seite. Beim einfachen Blindgutachten, bei dem die Gutachterinnen und Gutachter wissen, wer die Autorinnen und Autoren sind, während ihre eigene Identität geheim bleibt, können sich Möglichkeiten für bewusste oder unbewusste Voreingenommenheit ergeben. Ein Gutachter oder eine Gutachterin kann durch den Ruf, die Institution, die Nationalität, die Karrierestufe, die theoretische Position oder die persönliche Vorgeschichte einer Autorin oder eines Autors beeinflusst werden, anstatt das Manuskript ausschließlich nach der Qualität seiner Forschung und Darstellung zu beurteilen.

Dieser Artikel untersucht die Stärken und Schwächen des einfachen Blindgutachtens, des doppelten Blindgutachtens und des offenen Peer-Reviews. Er beleuchtet, wie Anonymität ehrliche Kritik schützen, zugleich aber die Verantwortlichkeit verringern kann, wie die Identifizierung der Autorinnen und Autoren Prestige- und Rivalitätseffekte hervorrufen kann und warum ein doppeltes Blindgutachten manche Formen der Voreingenommenheit verringern kann, ohne sie vollständig auszuschließen. Selbst wenn Namen entfernt werden, können spezialisierte Gutachterinnen und Gutachter die Urheberschaft anhand von Selbstzitierungen, Methoden, Datensätzen oder charakteristischen Forschungsthemen erschließen.

Der Artikel untersucht außerdem die möglichen Vor- und Nachteile eines offenen Peer-Reviews, bei dem die Identitäten der Gutachterinnen und Gutachter oder deren Berichte offengelegt werden können. Mehr Transparenz kann professionelles Verhalten und Verantwortlichkeit fördern, zugleich aber Nachwuchsgutachterinnen und -gutachter davon abhalten, einflussreiche Forschende offen zu kritisieren. Daher ist kein System vollständig frei von Voreingenommenheit oder strategischem Verhalten.

Für Autorinnen und Autoren ist es am sinnvollsten, das vom Zieljournal verwendete Begutachtungsmodell zu verstehen, Manuskripte, sofern erforderlich, sorgfältig zu anonymisieren, professionell auf Kritik zu reagieren und die Redaktion einzubeziehen, wenn Gutachten persönlich, von Interessenkonflikten geprägt oder wissenschaftlich nicht gerechtfertigt erscheinen. Eine bessere Peer-Review-Kultur hängt nicht nur vom gewählten Modell ab, sondern auch von der redaktionellen Aufsicht, der Ethik der Gutachterinnen und Gutachter sowie dem gemeinsamen Engagement, Forschung nach ihrer Qualität zu bewerten.

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Die Schattenseite von Peer-Reviews – oder sollte es „Schattenseiten“ heißen?

Einleitung: Peer-Review ist unverzichtbar, aber nicht perfekt

Peer-Review bleibt einer der zentralen Mechanismen, mit denen akademische und wissenschaftliche Zeitschriften neue Forschung bewerten. Vor der Veröffentlichung eines Manuskripts werden Fachleute aus demselben oder einem verwandten Fachgebiet in der Regel gebeten, dessen Originalität, Methodik, Interpretation, Klarheit und Bedeutung zu beurteilen. Grundsätzlich hilft dieses System den Zeitschriften, hochwertige Forschung zu erkennen, Fehler aufzudecken und Manuskripte zu verbessern, bevor sie in die wissenschaftliche Dokumentation eingehen.

Doch Begutachtung wird von Menschen durchgeführt, und Menschen bringen Annahmen, Präferenzen, berufliche Rivalitäten und persönliche Erfahrungen in ihre Entscheidungen ein. Gutachter können großzügig oder streng, vorsichtig oder risikofreudig, methodisch konservativ oder innovationsbegeistert sein. Am wichtigsten ist, dass die Menge an Informationen, die ihnen über die Autoren zur Verfügung steht, beeinflussen kann, wie sie dasselbe Manuskript interpretieren.

Deshalb ist der Unterschied zwischen einfachblinder, doppelblinder und offener Begutachtung wichtig. Jedes Modell versucht, Unabhängigkeit, Rechenschaftspflicht und praktische Umsetzbarkeit auf unterschiedliche Weise auszubalancieren. Jedes hat auch Schwächen.

Die problematische Seite der Begutachtung entsteht nicht nur durch vorsätzliches Fehlverhalten. Vorurteile können subtil und unbewusst sein. Ein berühmter Autor erhält möglicherweise eine wohlwollendere Auslegung, während ein unbekannter Forscher auf größere Skepsis stößt. Arbeiten einer angesehenen Institution werden möglicherweise als verlässlicher angesehen als gleichwertige Arbeiten einer weniger bekannten Universität. Ein Gutachter reagiert möglicherweise negativ auf ein theoretisches Argument, das seine eigenen Veröffentlichungen infrage stellt, ohne den Einfluss einer beruflichen Rivalität bewusst zu erkennen.

Das Verständnis dieser Möglichkeiten hilft Autoren und Herausgebern, kritischer darüber nachzudenken, wie Begutachtungssysteme funktionieren und wie sie verbessert werden könnten.

1. Was ist einfachblinde Begutachtung?

In einem einfachblinden Peer-Review-Verfahren kennt der Gutachter normalerweise die Identität des Autors, der Autor weiß jedoch nicht, wer der Gutachter ist.

Dies war historisch in vielen akademischen Fachgebieten üblich. Die Logik ist einfach: Gutachter benötigen möglicherweise Informationen über die Autoren, um frühere Arbeiten, mögliche Überschneidungen, die methodische Entwicklung oder Interessenkonflikte zu beurteilen, während die Anonymität der Gutachter es Experten ermöglicht, offen Kritik zu äußern, ohne Vergeltungsmaßnahmen befürchten zu müssen.

Diese Regelung bietet durchaus echte Vorteile. Ein Nachwuchsforscher könnte sich beispielsweise wohler dabei fühlen, einen äußerst einflussreichen etablierten Wissenschaftler zu kritisieren, wenn das Gutachten anonym bleibt. Gutachter können methodische Schwächen direkt benennen, ohne befürchten zu müssen, dass deutliche Kommentare künftige Kooperationen oder Beschäftigungsmöglichkeiten beeinträchtigen.

Die Einfachblindbegutachtung führt jedoch zu einer erheblichen Asymmetrie von Information und Macht. Die Gutachter wissen, wen sie beurteilen, während die Autoren nicht wissen, wer sie beurteilt.

2. Wie die Identität des Autors die Begutachtung beeinflussen kann

Sobald Gutachter wissen, wer ein Manuskript verfasst hat, können Informationen, die nichts mit dem wissenschaftlichen Inhalt zu tun haben, in ihre Beurteilung einfließen.

Mögliche Einflussfaktoren sind:

  • der akademische Ruf des Autors;
  • Ansehen der Institution;
  • Land oder Region;
  • Karrierestufe;
  • berufliche Beziehungen;
  • frühere Meinungsverschiedenheiten;
  • Wettbewerb um Fördermittel oder Anerkennung;
  • bekannte theoretische oder methodische Positionen.

Das bedeutet nicht, dass Gutachter absichtlich diskriminieren, sobald Identitäten sichtbar sind. Verzerrungen können unbewusst wirken. Ein Gutachter kann die Arbeit eines berühmten Forschers einfach mit der Erwartung betrachten, dass sie wahrscheinlich solide ist, während er dem Manuskript eines unbekannten Autors mit größerem Misstrauen begegnet.

Dasselbe Phänomen kann sich auch negativ auswirken. Eine bestehende Rivalität oder Meinungsverschiedenheit kann einen Gutachter kritischer werden lassen, als es das Manuskript selbst rechtfertigt.

3. Das Problem des akademischen Wettbewerbs

Wissenschaft ist gemeinschaftlich, aber auch wettbewerbsorientiert. Forscher konkurrieren um Fördermittel, Stellen, Zitate, Einladungen, Prestige und die Priorität bei Entdeckungen. Begutachtung versetzt einen Forscher in die Lage, die Veröffentlichung der Arbeit eines anderen Forschers zu beeinflussen.

Die meisten Gutachter gehen ethisch mit dieser Verantwortung um. Dennoch schafft die Struktur Möglichkeiten für Missbrauch.

Ein Gutachter könnte:

  • die Veröffentlichung der Arbeit eines Konkurrenten unnötig verzögern;
  • übermäßig viele zusätzliche Experimente verlangen;
  • eine Ablehnung aufgrund schwacher Einwände empfehlen;
  • Autoren unter Druck setzen, die Arbeiten des Gutachters zu zitieren;
  • ein Manuskript kritisieren, weil es die Theorie des Gutachters infrage stellt;
  • vertrauliche Informationen aus dem Manuskript nutzen, um ihre eigene Forschung voranzubringen.

Ein solches Verhalten verstößt gegen die Grundsätze einer verantwortungsvollen Begutachtung, doch Anonymität kann es Autoren erschweren zu erkennen, ob beruflicher Wettbewerb eine Rolle gespielt hat.

Wichtiger Unterschied: Eine anspruchsvolle oder negative Begutachtung ist nicht automatisch unethisch. Gutachter sollten frei sein, gravierende Schwächen zu benennen. Problematisch wird es, wenn die Kritik eher von persönlichen Interessen als von Belegen und wissenschaftlichen Standards bestimmt wird.

4. Reputationsverzerrungen können in beide Richtungen wirken

Die Identität des Autors kann sowohl positive als auch negative Verzerrungen hervorrufen.

Ein hoch angesehener Wissenschaftler kann vom „Halo-Effekt“ profitieren. Gutachter erkennen den Namen, setzen Kompetenz voraus und interpretieren unklare Details wohlwollend. Sie sind möglicherweise eher bereit zu glauben, dass ein ungewöhnliches Ergebnis bedeutsam und nicht etwa fehlerhaft ist.

Ein unbekannter Forscher erhält möglicherweise keinen solchen Vorteil.

Umgekehrt kann ein prominenter Wissenschaftler, dessen frühere Arbeiten Kontroversen ausgelöst haben, auf Gutachter treffen, die bereits starke Meinungen über ihn haben. Ein neues Manuskript kann dadurch in alte akademische Streitigkeiten verstrickt werden.

In beiden Situationen wird das Ideal, die Forschung unabhängig zu beurteilen, geschwächt.

5. Institutionelles Prestige kann die Wahrnehmung beeinflussen

Die Institution, die mit dem Namen eines Autors verbunden ist, kann ebenfalls Erwartungen prägen. Gutachter können Arbeiten von international anerkannten Universitäten, Laboren oder Forschungsinstituten bewusst oder unbewusst größere Glaubwürdigkeit zuschreiben.

Forschende an kleineren, jüngeren oder weniger bekannten Institutionen befürchten daher möglicherweise, dass ihre Arbeit strenger beurteilt wird.

Dies ist ein Grund, warum die doppelt blinde Begutachtung für viele Autorinnen und Autoren attraktiv ist. Das Entfernen von Namen und institutionellen Zugehörigkeiten verringert theoretisch die Möglichkeit, dass das Ansehen einer Institution die erste Bewertung der Arbeit beeinflusst.

6. Was ist eine doppelt blinde Begutachtung?

Bei einer doppelt blinden Begutachtung werden weder die Autorinnen und Autoren noch die Gutachterinnen und Gutachter offiziell über die Identität der jeweils anderen Seite informiert.

Autorinnen und Autoren erstellen ein anonymisiertes Manuskript in der Regel, indem sie Folgendes entfernen:

  • Namen;
  • Zugehörigkeiten;
  • Kontaktdaten;
  • Danksagungen, die die Identität offenlegen;
  • Finanzierungsinformationen, sofern erforderlich;
  • offensichtliche Verweise auf die Institution der Autorinnen und Autoren oder auf frühere Arbeiten.

Anschließend wird eine separate Titelseite mit den Angaben zu den Autorinnen und Autoren für die Redaktion eingereicht.

Es geht nicht darum, Autorinnen und Autoren dauerhaft anonym zu machen. Ziel ist es, den Einfluss ihrer Identität während der Bewertungsphase zu verringern.

7. Warum eine doppelt blinde Begutachtung attraktiv sein kann

Das zentrale Argument für eine doppelt blinde Begutachtung ist einfach: Wenn Gutachterinnen und Gutachter nicht wissen, wer den Artikel verfasst hat, gibt es weniger Möglichkeiten, ihn nach Reputation, Institution oder persönlicher Vorgeschichte zu beurteilen.

Mögliche Vorteile sind:

  • weniger Verzerrung durch Prestige;
  • weniger Möglichkeiten, dass persönliche Rivalitäten die Beurteilung beeinflussen;
  • größeres Vertrauen unter Forschenden am Beginn ihrer Karriere;
  • weniger institutionelle oder geografische Stereotype;
  • stärkere Konzentration auf das Manuskript selbst.

Theoretisch sollte ein Manuskript einer Doktorandin oder eines Doktoranden an einer kleinen Universität unter denselben Bedingungen in den Begutachtungsprozess eingehen wie eines, das von einer berühmten Professorin oder einem berühmten Professor an einer Eliteuniversität verfasst wurde.

8. Doppelt blind bedeutet nicht wirklich anonym

Die wichtigste Einschränkung besteht darin, dass Anonymität häufig unvollkommen ist.

In spezialisierten Fachgebieten können Gutachterinnen und Gutachter möglicherweise anhand folgender Merkmale auf die Urheberschaft schließen:

  • das Forschungsthema;
  • ein einzigartiger Datensatz;
  • spezialisierte Ausrüstung;
  • charakteristische Methoden;
  • frühere Konferenzpräsentationen;
  • Preprints;
  • Selbstzitate;
  • Schreibstil.

Wenn weltweit nur eine Handvoll Labore eine bestimmte Technik verwendet, kann das Entfernen der Namen der Autorinnen und Autoren wenig dazu beitragen, ihre Identität zu verbergen.

Eine doppelt blinde Begutachtung reduziert daher einige identifizierende Informationen, kann jedoch keine echte Anonymität garantieren.

9. Selbstzitate stellen eine besondere Herausforderung dar

Autorinnen und Autoren müssen häufig ihre eigenen früheren Arbeiten zitieren. Werden diese Literaturangaben vollständig entfernt, kann dies den Literaturüberblick beeinträchtigen und das Manuskript wissenschaftlich unvollständig machen.

Manche Zeitschriften weisen Autorinnen und Autoren an, identifizierende Formulierungen wie „in unserer vorherigen Studie“ durch neutrale Formulierungen zu ersetzen, das Zitat jedoch beizubehalten. Andere verlangen vorübergehende Platzhalter für bestimmte Literaturangaben.

Autorinnen und Autoren sollten die Anonymisierungsrichtlinien der Zeitschrift genau befolgen. Übermäßige Versuche, die Identität zu verbergen, können den Artikel unbeholfen oder sogar wissenschaftlich irreführend wirken lassen.

10. Preprints erschweren die Verblindung

Das zunehmende Publizieren von Preprints bringt eine weitere Schwierigkeit mit sich. Wenn ein Manuskript bereits auf einem öffentlichen Preprint-Server hochgeladen wurde, kann ein Gutachter seine Autoren möglicherweise durch eine Suche nach dem Titel, Thema oder markanten Formulierungen identifizieren.

Das macht die Doppelblindbegutachtung nicht bedeutungslos, zeigt aber, warum das Verfahren eher als Verringerung von Identitätshinweisen denn als deren vollständige Beseitigung verstanden werden sollte.

11. Kann Doppelblindbegutachtung ungerechte Gutachten verringern?

Sie kann die Ungerechtigkeit plausibel verringern, die unmittelbar davon abhängt, zu wissen, wer der Autor ist.

Ein Gutachter kann einen bestimmten akademischen Rivalen nicht absichtlich benachteiligen, wenn er tatsächlich nicht weiß, dass dieser das Manuskript verfasst hat. Ebenso kann er einen berühmten Forscher nicht allein wegen des Namens auf der Titelseite bevorzugen.

Anonymität kann jedoch intellektuellen Wettbewerb nicht beseitigen. Ein Gutachter kann erkennen, dass die Arbeit seine eigene Theorie infrage stellt oder mit seinem Forschungsprogramm konkurriert, ohne die Autoren zu erkennen.

Der Gutachter kann auf den Inhalt selbst dennoch defensiv reagieren.

Doppelblindbegutachtung begegnet daher einer Ursache von Verzerrungen, nicht jedoch allen Ursachen.

12. Wissenschaftliche Verzerrungen können ohne persönliche Voreingenommenheit bestehen

Einige der schwierigsten Meinungsverschiedenheiten im Peer-Review entstehen nicht aufgrund persönlicher Konflikte, sondern aus echten intellektuellen Überzeugungen.

Ein Gutachter kann starke Präferenzen haben für:

  • einen statistischen Rahmen gegenüber einem anderen;
  • quantitative gegenüber qualitativen Methoden;
  • eine bestimmte theoretische Schule;
  • eine bestimmte Interpretation einer umstrittenen Beweislage.

Solche Präferenzen können die Bewertung beeinflussen, selbst wenn das Manuskript vollständig anonymisiert ist.

Die Lösung kann daher nicht allein darin bestehen, Identitäten zu verbergen. Redakteure müssen Gutachter sorgfältig auswählen, bei Bedarf mehrere Perspektiven einholen und die Empfehlungen der Gutachter kritisch bewerten.

13. Der Redakteur bleibt entscheidend

Peer-Reviewer beraten; Redakteure entscheiden. Diese Unterscheidung ist entscheidend, wenn man über die problematischeren Seiten des Peer-Reviews nachdenkt.

Ein verantwortungsvoller Redakteur sollte nicht einfach die Stimmen der Gutachter zählen. Wenn ein Gutachter die Annahme empfiehlt und ein anderer die Ablehnung, muss der Redakteur die Gründe für beide Empfehlungen prüfen.

Redakteure sollten auf Folgendes achten:

  • persönliche oder beleidigende Sprache;
  • unbelegte Kritik;
  • unangemessene Forderungen;
  • Aufforderungen zu übermäßiger Selbstzitation;
  • mögliche Interessenkonflikte;
  • Kommentare, die offenbar nichts mit dem eigentlichen Manuskript zu tun haben.

Eine starke redaktionelle Aufsicht kann daher bei jedem Begutachtungsmodell Probleme verringern.

14. Was ist offenes Peer-Review?

Offenes Peer-Review bezeichnet im Allgemeinen Systeme, in denen bestimmte Aspekte der Identitäten, Gutachten oder Interaktionen, die am Begutachtungsprozess beteiligt sind, sichtbar gemacht werden. Es gibt kein einheitliches, universell gültiges Modell.

Eine Zeitschrift könnte:

  • die Identitäten der Gutachter gegenüber den Autoren offenlegen;
  • Gutachten zusammen mit dem Artikel veröffentlichen;
  • Antworten der Autoren veröffentlichen;
  • eine direkte Diskussion zwischen Autoren und Gutachtern ermöglichen;
  • die Namen der Gutachter erst nach der Annahme bekannt geben;
  • mehrere dieser Verfahren kombinieren.

Das zugrunde liegende Argument lautet, dass mehr Transparenz zu mehr Rechenschaftspflicht führt.

15. Warum Offenheit das Verhalten von Gutachtern verbessern kann

Ein anonymer Gutachter kann Kommentare verfassen, obwohl er weiß, dass der Autor möglicherweise nie erfahren wird, wer sie geschrieben hat. Eine offene Begutachtung verändert diese Abwägung.

Wenn Gutachter wissen, dass ihre Namen mit ihren Berichten in Verbindung gebracht werden könnten, ist es wahrscheinlicher, dass sie:

  • eine professionelle Sprache verwenden;
  • Kritik mit Belegen untermauern;
  • persönliche Kommentare vermeiden;
  • prüfen, ob die Anfragen angemessen sind;
  • Berichte verfassen, die sie öffentlich zu vertreten bereit wären.

Veröffentlichte Gutachten können außerdem die geistige Arbeit hinter der Peer-Review-Begutachtung sichtbar machen und den Lesern zeigen, wie sich ein Manuskript während der Bewertung verändert hat.

16. Das Problem vollständiger Offenheit

Transparenz hat auch Nachteile. Die Anonymität von Gutachtern kann Forschende schützen, die einflussreiche Autoren kritisieren müssen.

Stellen Sie sich eine promovierte Nachwuchsforscherin vor, die ein von einem älteren Professor verfasstes Manuskript begutachtet, der später in Fördergremien, Berufungskommissionen oder Konferenzvorständen sitzen könnte. Ein vollständig offenes System könnte die Nachwuchsforscherin davon abhalten, schwerwiegende Schwächen anzusprechen.

Dasselbe Problem kann in kleinen akademischen Fachgebieten auftreten, in denen berufliche Beziehungen unvermeidbar sind.

Eine offene Begutachtung kann daher übermäßig harsche Kritik verringern und zugleich übermäßig vorsichtige Kritik verstärken.

Transparenz schafft Rechenschaftspflicht, kann aber auch Druck erzeugen. Ein System, das anonyme Feindseligkeit beseitigt, darf sie nicht durch Zurückhaltung bei der Kritik an einflussreichen Autoren ersetzen.

17. Ist die Anonymität von Gutachtern für ehrliche Kritik notwendig?

Dies ist eine der zentralen Fragen bei der Reform der Peer-Review-Verfahren.

Befürworter anonymer Begutachtung argumentieren, dass die Wissenschaft davon profitiert, wenn Gutachter frei sprechen können. Ein Gutachter, der einen schwerwiegenden methodischen Fehler feststellt, sollte keine beruflichen Vergeltungsmaßnahmen befürchten müssen.

Kritiker argumentieren, dass Anonymität unverantwortliches Verhalten begünstigen kann, weil Gutachter vor Rechenschaftspflicht geschützt sind.

Beide Bedenken sind berechtigt. Die Herausforderung besteht darin, Systeme zu entwickeln, die eine offene Bewertung fördern und zugleich professionelle Standards wahren.

18. Interessenkonflikte von Gutachtern sind in jedem System relevant

Kein Begutachtungsmodell kann richtig funktionieren, wenn Interessenkonflikte ignoriert werden.

Ein Gutachter sollte eine Beziehung, die seine Unparteilichkeit beeinträchtigen könnte, normalerweise offenlegen oder die Begutachtung ablehnen, etwa:

  • kürzliche gemeinsame Veröffentlichungen;
  • gemeinsame institutionelle Zugehörigkeit;
  • enge persönliche Beziehungen;
  • direkte Betreuungsverhältnisse;
  • größere berufliche Auseinandersetzungen;
  • direkte Konkurrenz, die eine objektive Bewertung verhindert.

Herausgeber sollten auch berücksichtigen, ob ein Gutachter ein ungewöhnlich starkes intellektuelles Interesse an den Schlussfolgerungen des Manuskripts hat.

Ein vollständig doppelblindes System kann Konflikte nicht lösen, die Herausgeber vor der Zuweisung des Manuskripts nicht erkennen.

19. Vorschläge für Gutachter können zusätzliche Komplexität schaffen

Viele Zeitschriften erlauben es Autoren, bevorzugte Gutachter vorzuschlagen oder Forscher zu benennen, die das Manuskript ihrer Ansicht nach nicht begutachten sollten.

Verantwortungsvoll eingesetzt, kann dies Herausgebern helfen, Spezialisten zu finden, insbesondere in eng umrissenen Fachgebieten. Strategisch eingesetzt, kann es den Verdacht erwecken, dass Autoren versuchen, den Ausgang des Peer-Reviews zu beeinflussen.

Autoren sollten Gutachter vorschlagen, die tatsächlich über einschlägige Fachkenntnisse verfügen und keine unangemessene Beziehung zum Forschungsteam haben. Nicht bevorzugte Gutachter sollten grundsätzlich nur aus vertretbaren Gründen ausgeschlossen werden, etwa wegen direkter Konkurrenz oder eines Interessenkonflikts.

Die endgültige Entscheidung sollte beim Herausgeber liegen.

20. Erzwungenes Zitieren ist eine weitere Schattenseite des Peer-Reviews

Gutachter sind berechtigt, auf wichtige Literatur hinzuweisen, die in einem Manuskript fehlt. Probleme entstehen jedoch, wenn Gutachter die Autoren unnötig dazu drängen, ihre eigene Arbeit zu zitieren.

Eine berechtigte Empfehlung könnte darauf hinweisen, dass eine bestimmte Studie für die Methode oder Interpretation unmittelbar relevant ist.

Eine unangemessene Forderung kann eine lange Liste von nur am Rande verwandten Arbeiten umfassen, die vom Gutachter verfasst wurden, insbesondere wenn die Annahme offenbar davon abhängt, dass diese Zitate hinzugefügt werden.

Autoren, die mit solchen Forderungen konfrontiert sind, sollten jede vorgeschlagene Referenz auf ihre wissenschaftliche Relevanz prüfen. Wenn eine Zitierung nicht angemessen ist, ist es akzeptabel, dies in der Antwort an die Gutachter respektvoll zu erläutern und gegebenenfalls die Aufmerksamkeit des Herausgebers auf das Problem zu lenken.

21. Überzogene Forderungen von Gutachtern können eine Arbeit verzerren

Ein weiteres potenzielles Problem entsteht, wenn Gutachter die Autoren auffordern, eine fokussierte Studie in etwas zu verwandeln, das weit über ihren ursprünglichen Umfang hinausgeht.

Beispiele hierfür sind Forderungen nach:

  • vollständig neue Experimente;
  • die zusätzliche Rekrutierung von Teilnehmern;
  • neue Datensätze;
  • wichtige theoretische Rahmenkonzepte, die nichts mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun haben;
  • eine große Anzahl von Sekundäranalysen.

Zusätzliche Arbeiten können tatsächlich notwendig sein. Allerdings muss nicht jede Präferenz eines Gutachters umgesetzt werden.

Autoren sollten prüfen, ob eine Forderung für die Gültigkeit der Schlussfolgerungen unerlässlich ist oder lediglich dazu führen würde, dass sich die Studie verändert.

22. Feindselige Sprache sollte nicht normalisiert werden

Peer-Review kann kritisch sein, ohne beleidigend zu werden. Aussagen wie „Die Autoren verstehen offensichtlich grundlegende wissenschaftliche Zusammenhänge nicht“ tragen wenig zur Verbesserung eines Manuskripts bei und verraten möglicherweise mehr über den Gutachter als über die Forschung.

Konstruktive Kritik benennt ein Problem und erklärt, warum es von Bedeutung ist:

„Die Begründung für das statistische Modell ist derzeit unzureichend. Bitte erläutern Sie, warum dieser Ansatz angesichts der Clusterstruktur der Daten angemessen ist.“

Dies ist eine deutliche Kritik, gibt den Autoren aber etwas Konkretes, das sie ansprechen können.

Redaktionen sollten eingreifen, wenn Gutachten persönlich, diskriminierend oder beleidigend werden.

23. Autoren sollten Härte und Validität voneinander trennen

Auch Autoren haben Verantwortung. Ein Gutachten kann unfair erscheinen, weil es negativ ausfällt, aber Negativität allein macht es nicht voreingenommen.

Wenn Sie ein schwieriges Gutachten erhalten, fragen Sie sich:

  • Ist die Kritik wissenschaftlich begründet?
  • Liefert der Gutachter Belege?
  • Würde die Berücksichtigung dieses Punkts die Arbeit verbessern?
  • Geht es um den Inhalt der Anmerkung oder lediglich um ihren Ton?

Eine schlecht formulierte Anmerkung kann dennoch auf eine echte Schwäche hinweisen. Umgekehrt kann eine höflich formulierte Anmerkung wissenschaftlich dennoch unangemessen sein.

Trennen Sie Ton und Inhalt, bevor Sie entscheiden, wie Sie antworten.

24. Wann Autoren die Redaktion kontaktieren sollten

Ein redaktionelles Eingreifen kann angemessen sein, wenn ein Gutachten Folgendes enthält:

  • Persönliche Angriffe;
  • Nachweisbare sachliche Fehler, die für die Entscheidung zentral sind;
  • Offensichtliche Interessenkonflikte;
  • Anfragen, die wie Druckausübung erscheinen;
  • Unvereinbare Forderungen verschiedener Gutachter;
  • Kommentare, die nichts mit der wissenschaftlichen Qualität des Manuskripts zu tun haben.

Die Nachricht des Autors sollte prägnant bleiben und auf Belegen beruhen. Einem Gutachter ohne Belege Eifersucht oder Fehlverhalten vorzuwerfen, wird wahrscheinlich nicht hilfreich sein.

Benennen Sie stattdessen das konkrete Problem und erläutern Sie, warum es eine faire Bewertung verhindern könnte.

25. Wie Autoren ein doppelt verblindetes Begutachtungsverfahren vorbereiten können

Wenn eine Zeitschrift ein doppelt verblindetes Begutachtungsverfahren verwendet, sollte die Anonymisierung sorgfältig durchgeführt werden.

Prüfen Sie das Manuskript auf:

  • Namen der Autoren;
  • Zugehörigkeiten;
  • E-Mail-Adressen;
  • Danksagungen;
  • Erklärungen zu den Beiträgen der Autoren;
  • Institutionelle Verweise, die den Standort erkennen lassen;
  • Dateieigenschaften oder Dokumentmetadaten;
  • Selbstverweise, die in identifizierender Weise formuliert sind;
  • Änderungen nachverfolgen, die Autorennamen zeigen;
  • Kommentare, die Initialen oder Identitäten enthalten;

Befolgen Sie die spezifischen Richtlinien der Zeitschrift, da die Anforderungen an die Anonymisierung unterschiedlich sind.

26. Wie Autoren auf möglicherweise voreingenommene Gutachten reagieren können

Auch wenn Sie eine Voreingenommenheit vermuten, sollte sich Ihre Antwort auf wissenschaftliche Belege konzentrieren.

Stattdessen sollten Sie schreiben:

„Gutachter 2 hat offensichtlich ein persönliches Problem mit unserer Forschungsgruppe.“

schreiben Sie etwa:

„Wir widersprechen der Schlussfolgerung von Gutachter 2, dass die Methode ungeeignet sei, respektvoll. Dieser Ansatz wird für dieses Studiendesign weithin verwendet, wie die folgenden methodischen Quellen belegen. Außerdem haben wir Abschnitt 2.4 erweitert, um die Begründung klarer zu erläutern.“

Wenn es tatsächlich Belege für einen Interessenkonflikt gibt, sprechen Sie dies separat beim Herausgeber an.

27. Kein Begutachtungsmodell kann eine ethische Kultur ersetzen

Die Debatte über Einfachblind-, Doppelblind- und offene Begutachtung kann manchmal den Eindruck erwecken, dass die Wahl des richtigen technischen Modells die Schwächen des Peer Review beheben wird.

Das wird es nicht.

Ein faires System erfordert außerdem:

  • ethisch handelnde Gutachter;
  • aktive Herausgeber;
  • klare Richtlinien zu Interessenkonflikten;
  • angemessene Richtlinien für Gutachter;
  • Mechanismen, mit denen Autoren Bedenken vorbringen können;
  • angemessene Konsequenzen bei schwerwiegendem Fehlverhalten.

Das Begutachtungsdesign kann Möglichkeiten für Voreingenommenheit verringern, aber die Kultur bestimmt, wie Menschen das System nutzen.

28. Vergleich der wichtigsten Peer-Review-Modelle

Einfachblindverfahren

  • Der Gutachter kennt die Identität des Autors.
  • Der Autor kennt die Identität des Gutachters nicht.
  • Unterstützt offene Kritik.
  • Kann Autoren einer Voreingenommenheit aufgrund von Reputation und institutioneller Zugehörigkeit aussetzen.

Doppelblindverfahren

  • Die formalen Identitäten sind für beide Seiten verborgen.
  • Kann bestimmte Verzerrungen aufgrund von Reputation und institutioneller Zugehörigkeit verringern.
  • Die Anonymität ist in spezialisierten Fachgebieten oft unvollständig.
  • Beseitigt methodische oder intellektuelle Voreingenommenheit nicht.

Offenes Peer Review

  • Die Identität der Gutachter, die Gutachten oder beides können offengelegt werden.
  • Kann die Verantwortlichkeit und das professionelle Verhalten stärken.
  • Kann Kritik an einflussreichen Autoren entmutigen.
  • Erfordert einen sorgfältigen Schutz von Nachwuchsgutachtern.

29. Welches System ist am besten?

Es gibt keine perfekte Lösung. Verschiedene Fachgebiete und Zeitschriften stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen.

Ein Doppelblindverfahren kann besonders nützlich sein, wenn erhebliche Bedenken hinsichtlich des Prestiges, der geografischen Herkunft oder institutioneller Voreingenommenheit bestehen. Offenes Peer Review kann in Fachgemeinschaften gut funktionieren, die einen transparenten wissenschaftlichen Dialog schätzen. Ein Einfachblindverfahren kann in spezialisierten Fachgebieten weiterhin praktikabel sein, in denen die Identitäten unabhängig von einer formalen Anonymisierung ohnehin offensichtlich wären.

Auch hybride Systeme sind möglich. Eine Zeitschrift könnte während der Begutachtung ein Doppelblindverfahren verwenden, nach der Annahme jedoch anonyme Gutachterberichte veröffentlichen oder Gutachtern erlauben, ihre Identität freiwillig offenzulegen.

Entscheidend ist, ob der Prozess die Gutachter dazu anhält, sich auf die Qualität der Arbeit zu konzentrieren, und den Herausgebern die Mittel gibt, unfairem oder unprofessionellem Verhalten entgegenzuwirken.

30. Praktische Ratschläge für Autorinnen und Autoren zum Umgang mit Peer Review

Vor der Einreichung:

  • Prüfen Sie, welches Peer-Review-Modell die Zeitschrift verwendet.
  • Befolgen Sie die Anforderungen an die Anonymisierung genau.
  • Legen Sie Interessenkonflikte ehrlich offen.
  • Schlagen Sie Gutachter nur vor, wenn dies angemessen ist und keine Interessenkonflikte bestehen.
  • Reichen Sie ein klares, sorgfältig korrekturgelesenes Manuskript ein.

Nach Erhalt der Gutachten:

  • Lesen Sie alle Kommentare sorgfältig, bevor Sie reagieren.
  • Trennen Sie berechtigte wissenschaftliche Kritik vom Ton.
  • Antworten Sie Punkt für Punkt.
  • Unterstützen Sie Einwände mit Belegen.
  • Wenden Sie sich an den Redakteur, wenn eine Begutachtung offensichtlich von schwerwiegenden Interessenkonflikten geprägt oder unangemessen erscheint.

Fazit: Eine dunkle Seite oder mehrere?

Das Peer-Review-Verfahren hat nicht nur eine dunkle Seite. Seine Schwächen entstehen aus mehreren miteinander verbundenen Problemen: Anonymität ohne Verantwortlichkeit, identitätsbezogene Vorurteile, akademischer Wettbewerb, intellektuelle Rivalität, erzwungene Zitationen, übermäßige Anforderungen an Gutachter und ungleiche Machtverhältnisse. Verschiedene Begutachtungssysteme gehen unterschiedliche Teile dieses Problems an.

Die einfache Verblindung schützt die Gutachter, ermöglicht es jedoch, dass die Identität der Autoren das Urteil beeinflusst. Die doppelte Verblindung kann bestimmte Formen des Reputations-, Institutions- und persönlichen Vorurteils verringern, doch echte Anonymität ist oft schwer aufrechtzuerhalten, und intellektuelle Konflikte bleiben möglich. Offene Begutachtung erhöht Transparenz und Verantwortlichkeit, kann Nachwuchsforschende jedoch davon abhalten, einflussreiche Autoren ehrlich zu kritisieren.

Die Frage lautet daher nicht einfach, ob eine Seite des Peer-Review-Verfahrens dunkler oder heller gestaltet werden sollte. Ein faires Begutachtungssystem hängt von einer sorgfältigen redaktionellen Aufsicht, einer verantwortungsvollen Auswahl der Gutachter, klaren Richtlinien zu Interessenkonflikten und einer professionellen Kommunikation aller Beteiligten ab.

Für Autoren kann das Verständnis des von einer Zeitschrift verwendeten Begutachtungsmodells dazu beitragen, Unsicherheiten zu verringern und die Vorbereitung zu verbessern. Sorgfältige Anonymisierung, klare wissenschaftliche Sprache und ruhige Antworten auf Kritik von Gutachtern können Vorurteile zwar nicht beseitigen, erleichtern es Redakteuren jedoch, Streitfragen nach ihrer Sachlage zu beurteilen.

Das Peer-Review-Verfahren bleibt unvollkommen, weil die Wissenschaft selbst eine menschliche Tätigkeit ist. Seine Schwächen sollten anerkannt statt ignoriert, aber auch konstruktiv angegangen werden. Unabhängig davon, ob Zeitschriften einfache Verblindung, doppelte Verblindung, offene oder hybride Modelle wählen, sollte das grundlegende Ziel dasselbe bleiben: sicherzustellen, dass Forschung anhand ihrer Belege, Methoden, Argumentation und ihres Beitrags zum Wissen so fair wie möglich bewertet wird.

Warum unsere Lektorats- und Korrekturlesedienste?

Bei Proof-Reading-Service.com bieten wir über unser großes und äußerst engagiertes Team akademischer und wissenschaftlicher Fachleute erstklassiges Lektorat von Zeitschriftenartikeln, Korrekturlesen von Dissertationen und Online-Korrekturlesedienste an. Alle unsere Korrekturleser sind englische Muttersprachler mit eigenen postgradualen Abschlüssen. Ihre Fachgebiete decken ein derart breites Spektrum an Disziplinen ab, dass wir unsere internationale Kundschaft beim wissenschaftlichen Lektorat unterstützen können, um alle Arten akademischer Manuskripte für eine erfolgreiche Veröffentlichung zu verbessern und zu perfektionieren.

Viele der sorgfältig geschulten Mitglieder unseres Teams für Manuskriptbearbeitung und Korrekturlesen arbeiten hauptsächlich an Artikeln, die zur Veröffentlichung in wissenschaftlichen Fachzeitschriften bestimmt sind. Dabei wenden sie besonders sorgfältige Standards für die Bearbeitung von Fachzeitschriftenartikeln an, um sicherzustellen, dass die in jeder Arbeit verwendeten Quellenangaben und Formatierungen den Autorenrichtlinien der jeweiligen Fachzeitschrift entsprechen, und um Grammatik-, Rechtschreib-, Zeichensetzungs- oder einfache Tippfehler zu korrigieren. Auf diese Weise ermöglichen wir unseren Kunden, ihre Forschungsergebnisse klar und präzise darzustellen – so, wie es erforderlich ist, um Redakteure zu überzeugen und eine Veröffentlichung zu erreichen.

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Wir haben Teammitglieder, die auf medizinische Korrekturdienste spezialisiert sind. Einige unserer Experten widmen ihre Zeit ausschließlich dem Korrekturlesen von Dissertationen und dem Korrekturlesen von Manuskripten. Sie bieten Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Formatierungs- und Sprachverwendung durch besonders gründliche Bearbeitung von Doktorarbeiten und Korrekturleseverfahren für Fachzeitschriftenartikel zu verbessern.

Ganz gleich, ob Sie eine erste Einreichung vorbereiten, eine Arbeit nach dem Peer-Review überarbeiten, einen Antwortentwurf für die Gutachter verfassen oder sicherstellen möchten, dass ein Manuskript anonymisiert und korrekt formatiert wurde – ein qualifiziertes Mitglied unseres professionellen Teams kann wertvolle Unterstützung leisten und Ihnen mehr Sicherheit in Bezug auf Ihre schriftliche Arbeit geben.

Wenn Sie gerade einen Artikel für eine akademische oder wissenschaftliche Fachzeitschrift vorbereiten oder dies in naher Zukunft planen, könnte auch der Leitfaden zur Veröffentlichung in Fachzeitschriften für Sie interessant sein, der auf unserer Website Tipps und Ratschläge zur Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Fachzeitschriften verfügbar ist.



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