20 Tips to Increase Citation Count & Impact Factor of Research Papers

20 Tipps zur Erhöhung der Zitierhäufigkeit und des Impact-Faktors von Forschungsarbeiten

Mar 11, 2025Rene Tetzner

Zusammenfassung

Zitationen wachsen, wenn Ihre Forschung wertvoll, sichtbar und wiederverwendbar ist. Beginnen Sie mit rigoroser, nützlicher Arbeit, verpacken Sie sie für die Entdeckung (klarer Titel/Abstract/Schlüsselwörter), veröffentlichen Sie dort, wo Ihr Publikum tatsächlich liest, und beseitigen Sie Zugangsbarrieren (offene Daten/Code/Vorabdrucke). Erhalten Sie das Momentum mit ethischer Promotion: arbeiten Sie breit zusammen, präsentieren Sie auf Konferenzen, teilen Sie in Repositorien und sozialen Plattformen und machen Sie es anderen leicht, Sie zu zitieren (stabile Identifikatoren, genaue Metadaten, konsistenter Name/ORCID).

Dieser Leitfaden erweitert 20 bewährte Taktiken—vom Schreiben zitierfähiger Prosa und strategischer Themenwahl bis zu Metadatenhygiene, Outreach-Vorlagen und einem 14-Tage-Startplan. Er klärt auch die Wirkung: Artikelzitationen können den „Impact Factor“ einer Zeitschrift nicht „erhöhen“, aber Ihre Entscheidungen (Passung des Publikationsortes, OA, Sonderausgaben) beeinflussen die Reichweite Ihres Papiers. Die Quintessenz: Gestalten Sie für Findbarkeit, Klarheit und Wiederverwendung, und die Zitationen folgen.

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20 Tipps zur Steigerung der Zitationszahl & der realen Wirkung Ihrer Forschung

Zitationen sind wichtig—für Einstellung, Festanstellung, Finanzierung, Zusammenarbeit und Einfluss. Aber Zitationen sind ein Ergebnis, keine Taktik. Sie folgen zwei Grundlagen: (1) arbeit, die es wert ist, zitiert zu werden und (2) arbeit, die andere schnell finden, verstehen und wiederverwenden können. Unten sind die klassischen 20 Tipps neu formuliert und in vier Säulen erweitert—Create, Package, Place und Promote—mit praktischen Checklisten, Mikrovorlagen und ethischen Leitplanken.

Hinweis zum „Impact Factor“: Der Journal Impact Factor (JIF) ist eine Zeitschriften-Metrik. Sie können den JIF einer Zeitschrift nicht direkt mit einem einzelnen Artikel „erhöhen“, aber Sie können die Zitationen und Aufmerksamkeit Ihres Artikels durch kluge Wahl des Publikationsortes und Verbreitung maximieren.

Säule A — Erschaffen: Arbeiten produzieren, die zur Zitation anregen

  1. Verfassen Sie hochwertige Arbeiten über rigorose, nützliche, neuartige Forschung.
    Zielen Sie auf folgenschwere Probleme, innovieren Sie in Methode oder Mechanismus und berichten Sie Ergebnisse, die eine Diskussion voranbringen. Behalten Sie einen „Und was nun?“-Satz in Ihrem Entwurfsheader, um die Bedeutung zu verankern.
  2. Schreiben Sie zitierfähig.
    Klarheit fördert die Wiederverwendung. Verwenden Sie kurze, präzise Sätze; führen Sie mit der Behauptung, dann zeigen Sie Belege. Fügen Sie Effektgrößen und Unsicherheiten ein. Erstellen Sie eigenständige Abbildungen/Tabellen mit erklärenden Legenden, die andere in Folien einfügen können (mit Zitation).
  3. Wählen Sie zeitnahe, stark nachgefragte Themen.
    Heiße Debatten und dringende Probleme (Methodenengpässe, Reproduzierbarkeitslücken, aufkommende Risiken) konzentrieren die Leserschaft. Jagen Sie keinem Hype nach; formulieren Sie, wie Ihr Ergebnis einen weit verbreiteten Schmerzpunkt löst.
  4. Beziehen Sie sich auf große Fragen.
    Verknüpfen Sie in der Einleitung Ihren engen Fortschritt mit feldprägenden Rätseln. Ein Absatz—Problem → Lücke → Ihr Beitrag → Auswirkung—macht das spätere Zitieren einfach.
  5. Zitieren Sie sich selbst ethisch und selektiv.
    Zitieren Sie Ihre vorherigen Arbeiten, wenn sie Daten, Methoden oder Kontext liefern, die zum Verständnis dieses Papers notwendig sind – kein Füllmaterial. Zwanghafte oder irrelevante Selbstzitate schaden der Glaubwürdigkeit.
  6. Zitieren Sie Ihre Kollegen großzügig und genau.
    Synthese schlägt Aufzählungen. Gruppieren Sie Studien nach Idee, zitieren Sie Beispiele und vermeiden Sie Fehler (sie zerstören die Indexierung). Gegenseitigkeit ist real, aber der tiefere Nutzen liegt darin, Ihr Paper in eine bestehende Karte einzubetten, die Leser erkennen.

Säule B — Paket: optimieren Sie für Auffindbarkeit und Wiederverwendung

  1. Gestalten Sie Titel, die den Beitrag benennen (vermeiden Sie Fragen) und verwenden Sie Doppelpunkte sinnvoll.
    Schwach: „Vermeiden Bienen Städte?“ → Stark: „Städtische Wärmeinseln reduzieren die Bienen-Nahrungssuche um 27 %: Multi-City-Sensor-Belege.“ Deklarativ + Doppelpunkt-Untertitel = Klarheit für Suchmaschinen und Menschen.
  2. Verfassen Sie Übersichtsartikel in Ihrer Nische.
    Reviews und Tutorials ziehen Zitationen an und positionieren Sie als gefragten Experten. Schließen Sie mit einer Forschungsagenda ab, die Ihre zukünftigen Arbeiten adressieren wird.
  3. Arbeiten Sie zusammen – besonders über Institutionen und Länder hinweg.
    Gemeinsam verfasste Arbeiten werden tendenziell breiter gelesen und zitiert. Bauen Sie Teams auf, die komplementäre Methoden und Netzwerke kombinieren; vereinbaren Sie frühzeitig Autorenschafts- und Datenrichtlinien.
  4. Wählen Sie Zeitschriften, die Ihre Leser tatsächlich lesen.
    „Top-tier“ ist relativ. Eine gut indexierte, peer-reviewte Zeitschrift mit engem Themenfokus übertrifft oft ein höher bewertetes Journal mit unpassendem Publikum. Achten Sie auf Sonderausgaben, die zu Ihrem [topic] passen.
  5. Reichen Sie nach einer Ablehnung klug erneut ein.
    Nutzen Sie Reviews, um das Manuskript zu schärfen; positionieren Sie es in einer besser passenden Zeitschrift neu. Erfahrungsberichte zeigen, dass überarbeitete Arbeiten oft gut abschneiden, weil sie bereits einen Stresstest durchlaufen haben.
  6. Machen Sie es offen und zitierbar: OA, Preprints, Repositorien, DOIs, Lizenzen.
    Veröffentlichen Sie Preprints (unter Beachtung der Zeitschriftenrichtlinien), archivieren Sie Datensätze und Code mit DOIs (Zenodo/OSF/Dryad) und fügen Sie klare Wiederverwendungs-Lizenzen hinzu. Fügen Sie eine Data & Code Availability-Erklärung mit persistenten Links hinzu.
  7. Seien Sie überall dieselbe Person: konsistenter Name + ORCID.
    Verwenden Sie auf allen Arbeiten genau dieselbe Autorenform; fügen Sie einen zweiten Vornamen hinzu, wenn Sie einen häufigen Namen haben. Registrieren Sie sich und fügen Sie Ihre ORCID iD in Einreichungen und Profilen hinzu.
  8. Stimmen Sie Schlüsselwörter und Metadaten gezielt ab.
    Verwenden Sie 4–6 Suchphrasen, die Sie eingeben würden, um Ihr Paper zu finden; wiederholen Sie diese (ohne Keyword-Stuffing) im Titel, Abstract, Überschriften und Keywords. Stellen Sie sicher, dass Zugehörigkeiten, Förderer und Danksagungen korrekt sind (sie helfen bei der Auffindbarkeit).
  9. Prüfen Sie Ihre Einträge in Indexierungsdatenbanken.
    Überprüfen Sie Journalseiten, PubMed/Scopus/Crossref/Google Scholar auf Tippfehler, fehlende Co-Autoren oder defekte Links. Kleine Metadatenfehler kosten Zitationen.

Säule C — Ort: Treffen Sie Ihr Publikum dort, wo es bereits ist

  1. Präsentieren und diskutieren Sie Ihre Arbeit.
    Konferenzen, Seminare, Workshops und eingeladene Vorträge säen Monate im Voraus Zitationen. Bringen Sie eine einseitige Zusammenfassung mit QR-Codes zu Paper, Daten und Code mit.
  2. Teilen Sie Ihre Arbeit direkt mit wahrscheinlichen Zitierenden.
    Senden Sie prägnante, wertorientierte Nachrichten an Forschende, die auf Ihrem Thema aufbauen oder parallel arbeiten. Geben Sie einen Link, 2–3 Sätze zum Warum-es-wichtig-ist und die eine Abbildung, die sie wiederverwenden könnten.
  3. Erklären Sie Ihre Forschung für ein breiteres Publikum.
    Blogbeiträge, leicht verständliche Zusammenfassungen und kurze Videos erweitern die Reichweite. Ziel sind 600–900 Wörter, die beantworten: Was ist das Problem, was haben wir gefunden, warum sollten Leser sich dafür interessieren?
  4. Nutzen Sie soziale Kanäle ohne Spam.
    Teilen Sie Annahme-, Preprint- und Veröffentlichungsbeiträge mit einer Abbildung und einer wichtigen Zahl. Verfassen Sie eine Thread zu Ihrer Methode; pinnen Sie den Beitrag; markieren Sie Mitarbeitende und Institutionen. Verfolgen Sie Link-Klicks, um zu erfahren, welche Darstellung funktioniert.
  5. Erstellen und pflegen Sie professionelle Profile.
    Halten Sie Universitäts-, Labor-, ORCID-, Google Scholar- und LinkedIn-Profile aktuell und konsistent. Fügen Sie DOIs, Preprints, Datensätze und eine kurze Bio hinzu, die Ihren Fokus in durchsuchbaren Begriffen angibt.

Von Tipps zu Systemen: Checklisten & Vorlagen

1) Umschreibungen von [Title] & Abstract (vorher/nachher)

Schwach Stärker (zitierbar)
Neue Einblicke in die Flussverschmutzung? Landwirtschaftlicher Abfluss verursacht 62 % der Nitratbelastung: 15-jährige Analyse über 48 Flussbecken
Eine Studie zur Modellrobustheit Adversariales Training halbiert Fehler bei Verteilungsverschiebung: Belege aus 12 Vision-Benchmarks

Abstract-Formel (120–150 Wörter): Problem (1–2) → Lücke (1) → Methode (1) → Schlüsselergebnis mit Zahl (1–2) → Implikation (1). Fügen Sie einen „zitierbaren Satz“ ein, den andere wörtlich zitieren können.

2) Metadaten-Hygiene (5-minütiges Pre-Submission-Audit)

  • Autorennamen in Endform + ORCID für jeden Autor
  • Exakte Zugehörigkeiten, Förderernamen/Grant-IDs
  • Titel verwendet Ihre Top 2–3 Schlüsselwörter
  • Abstract enthält mindestens eine Effektgröße + Schlüsselbegriffe
  • Referenz-DOIs hinzugefügt, wo verfügbar; keine Tippfehler

3) Outreach-E-Mail-Vorlage (in 90 Sekunden anpassen)

Betreff: Neues Paper zu [topic]—mögliche Relevanz für Ihre [specific work]
Sehr geehrte/r [Name],
Wir haben kürzlich [Title] (DOI/preprint link) veröffentlicht. Kurz gesagt: [one-sentence citable finding]. Angesichts Ihres Papiers zu [their paper] könnten Ihnen Abb. 2 und die Replikationsmaterialien nützlich sein (Daten | Code). Gerne teile ich eine PDF, falls hinter einer Paywall. Beste Grüße, [Your Name]

4) 14-tägiger Startplan (nach Annahme)

Tag Aktion Ergebnis
−3 bis 0 Preprint & Repository Preprint veröffentlicht; Daten-/Code-DOIs erstellt; README geschrieben
1 Website-Aktualisierung Laborseiten-Eintrag mit Abstract, Links, Abbildung
2 E-Mail an gezielte Kollegen 5–10 personalisierte Nachrichten
3 Twitter/LinkedIn-Thread Schlüsselfigur + Zahl; Tags; angepinnter Beitrag
4 Kurzer Blog/Einfacher Zusammenfassung 600–900 Wörter; Link zu Ressourcen
7 Seminarvortrag 1-Folien-Präsentation + Abstract per E-Mail an relevante Gruppen
10 Reddit/Community AMA (falls passend) Q&A-Engagement; Link zum Preprint
14 Metriken-Check Klicks/Downloads; Botschaft anpassen

5) Ethik & Fallstricke, die vermieden werden sollten

  • Setzen Sie Gutachter/Studierende niemals unter Druck, Sie zu zitieren; vermeiden Sie Zitationskartelle und irrelevante Selbstzitate.
  • Manipulieren Sie keine Metriken durch doppelte Uploads oder Keyword-Stuffing – Indexer stufen spamartiges Verhalten herab.
  • Respektieren Sie Embargos und Urheberrechte; bevorzugen Sie vom Autor akzeptierte Manuskripte, wenn die Richtlinie dies verlangt.

FAQ: schnelle Klarstellungen

Hilft die Verwendung eines Doppelpunkts wirklich? Nicht durch Magie – aber Titel, die eine Behauptung klar formulieren, gefolgt von einem erläuternden Untertitel, sind leichter zu finden und zu zitieren.

Werden längere Artikel häufiger zitiert? Oft, weil sie mehr Kontext und Referenzen bieten, aber nur, wenn die Länge der Klarheit dient.

Open access vs subscription? OA erhöht tendenziell Reichweite und Downloadzahlen; viele Studien finden OA-Zitationsvorteile in mehreren Fachgebieten. Verwenden Sie mindestens institutionelle Repositorien und Preprints, um Zugangsbarrieren zu beseitigen.

Eine feldunabhängige Zitations-Checkliste (kopieren/einfügen)

  1. Das Problem ist bedeutsam; der Beitrag ist explizit und messbar.
  2. Titel/Abstract nennen die Hauptaussage und verwenden die wichtigsten Schlüsselwörter zur Wiederverwendung.
  3. Abbildungen und Tabellen sind eigenständig und zitierbar; Legenden erklären den Kontext.
  4. Methoden, Daten und Code sind mit persistenten DOIs und Lizenzen verfügbar.
  5. Zeitschriftenwahl passt zur Zielgruppe und Indexierung; Sonderheft berücksichtigt.
  6. Preprint veröffentlicht; AAM im institutionellen Repositorium (wenn erlaubt).
  7. ORCID verbunden; Profile (Google Scholar/ORCID/Universität) aktualisiert.
  8. Kontaktaufnahme mit wahrscheinlichen Zitierenden abgeschlossen; Seminarbeiträge eingereicht.
  9. Blog/Zusammenfassung und Social-Media-Beiträge veröffentlicht; mit Schlüsselabbildung angeheftet.
  10. Alle Metadaten sind plattformübergreifend korrekt; Referenzen überprüft.

Mikroverbesserungen mit überproportionalen Erträgen

  • Ein zitierbarer Satz im Abstract („Wir zeigen, dass … durch …“).
  • Eine zentrale Abbildung, die das Ergebnis auf einen Blick vermittelt.
  • Ein Absatz zur Wiederverwendung („Wie man reproduziert“) mit genauen Befehlen/Versionen.
  • Eine Folie, die Sie und andere wiederverwenden können (mit Ihrer Zitation in der Ecke eingebettet).

Abschließender Gedanke

Wachsende Zitationen bedeuten nicht, Algorithmen zu täuschen; es geht darum, Wissenschaft so zu gestalten, dass sie sich verbreitet: rigoros genug, um Vertrauen zu schaffen, klar genug, um schnell verstanden zu werden, offen genug zur Wiederverwendung und sichtbar genug, um von den Lesern entdeckt zu werden, die sie benötigen. Setzen Sie die 20 Taktiken als System um – nicht als Checkliste, die Sie einmal abhaken – und Ihre Zitationskurve wird den tatsächlichen Einfluss Ihrer Arbeit widerspiegeln.



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