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Integrating Foreign Languages into Academic English Writing - Proof-Reading-Service.com

Fremdsprachen effektiv in wissenschaftliches Englisch integrieren

Apr 13, 2026Rene Tetzner
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Zusammenfassung

Akademische Texte in englischer Sprache enthalten häufig Wörter, Wendungen, Zitate und Fachbegriffe aus anderen Sprachen, doch diese Elemente müssen sorgfältig integriert werden, damit der Text klar, präzise und professionell bleibt. Autorinnen und Autoren müssen die charakteristischen Eigenschaften der Originalsprache bewahren und zugleich sicherstellen, dass Leserinnen und Leser ohne Kenntnisse dieser Sprache der Argumentation folgen können. Dies erfordert fundierte Entscheidungen zu Anführungszeichen, Kursivschrift, Übersetzungen, Zeichensetzung, Grammatik, Quellenangaben und erläuternden Formulierungen.

Dieser Leitfaden erläutert, wie Fremdsprachen erfolgreich in englische akademische und wissenschaftliche Texte integriert werden. Er behandelt den Unterschied zwischen direkten Zitaten in einer Fremdsprache und einzelnen fremdsprachigen Begriffen, wann Anführungszeichen oder Kursivschrift verwendet werden sollten, wie Übersetzungen präsentiert und kenntlich gemacht werden sollten und warum es in der Regel unangebracht ist, Material aus einer Übersetzung erneut zu übersetzen, statt die englische Originalquelle heranzuziehen. Außerdem werden die lateinische wissenschaftliche Nomenklatur, Fachterminologie, diakritische Zeichen, Transliteration, Titel fremdsprachiger Werke und längere Passagen behandelt, die ein eingerücktes Blockzitat erfordern.

Besonderes Augenmerk gilt der Klarheit für die vorgesehene Leserschaft. Ein Begriff, der Fachleuten in einer Disziplin vertraut ist, kann für Leserinnen und Leser aus einer anderen Disziplin unverständlich sein; daher sollten bei Bedarf Übersetzungen oder Definitionen bereitgestellt werden. Autorinnen und Autoren sollten fremdsprachiges Material außerdem grammatisch in den umgebenden englischen Fließtext integrieren, statt es als isoliertes Schmuckelement zu behandeln.

Indem Forschende diese Grundsätze konsequent anwenden und die Anforderungen der jeweiligen Fachzeitschrift, Universität oder des Verlags prüfen, können sie fremdsprachiges Material souverän verwenden und zugleich wissenschaftliche Präzision, Lesbarkeit und Respekt gegenüber der Originalquelle wahren.

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Fremdsprachen in akademische englische Texte integrieren

Einleitung

Viele akademische und wissenschaftliche Texte in englischer Sprache erfordern die Verwendung von Wörtern, Wendungen, Titeln, Zitaten oder längeren Passagen aus anderen Sprachen. Dies ist besonders in Disziplinen wie Geschichte, Literaturwissenschaft, Klassischer Philologie, Theologie, Philosophie, Linguistik, Anthropologie, Rechtswissenschaft und Regionalwissenschaften üblich, doch auch in wissenschaftlichen und technischen Texten finden sich häufig Materialien in fremden Sprachen. Lateinische Bezeichnungen sind in der Taxonomie Standard, französische und deutsche Begriffe kommen in der Philosophie und Literaturkritik häufig vor, und Fachausdrücke aus zahlreichen Sprachen können unerlässlich sein, wenn es kein präzises englisches Äquivalent für ein Konzept gibt.

Die Herausforderung besteht nicht nur darin, die fremdsprachigen Wörter korrekt wiederzugeben. Sie müssen außerdem in den umgebenden deutschen Text integriert werden, und zwar so, dass ihre ursprüngliche Bedeutung und Eigenart erhalten bleiben, während die Leser den Gedankengang ohne unnötige Schwierigkeiten verstehen können. Ein fremdsprachiger Ausdruck sollte niemals so wirken, als wäre er unüberlegt in einen deutschen Satz eingefügt worden. Seine grammatische Funktion, Zeichensetzung, Typografie, Übersetzung und Quelle erfordern allesamt Aufmerksamkeit.

Die korrekte Behandlung hängt teilweise davon ab, um welche Art von Material es sich handelt. Ein direktes Zitat aus einem französischen Roman sollte normalerweise anders behandelt werden als ein einzelner lateinischer Fachbegriff. Eine längere Passage deutscher Prosa kann ein Blockzitat und eine Übersetzung erfordern, während ein wissenschaftlicher Artname seinen eigenen etablierten Konventionen folgt. Die Stilvorgaben einer Zeitschrift oder Universität können ebenfalls bestimmen, ob Übersetzungen in Klammern, Fußnoten oder Endnoten erscheinen.

Dieser Artikel erläutert die wichtigsten Strategien zur Integration fremder Sprachen in formelle englische Texte und bietet praktische Hinweise zur Wahrung von Klarheit, Einheitlichkeit und wissenschaftlicher Genauigkeit.

1. Direkte fremdsprachige Zitate

Die unkomplizierteste Möglichkeit, fremdsprachiges Material einzubinden, besteht in einem direkten Zitat. Wenn Sie den genauen Wortlaut eines anderen Autors wiedergeben, handelt es sich unabhängig von der Sprache, in der er verfasst wurde, um ein Zitat. Daher sollte er als zitiertes Material und nicht lediglich als fremdsprachiger Begriff behandelt werden.

Bei kurzen Zitaten, die in einen Satz integriert sind, verwenden Sie Anführungszeichen genauso wie bei einem englischen Zitat. Die fremdsprachigen Wörter sollten sich grammatisch und syntaktisch in den umgebenden deutschen Satz einfügen.

Beispiel:

Augustinus räumte ein, dass er als junger Student einen Geist hatte, der „delectabat ludere“, und der sprachliche Witz, der sein gesamtes Werk durchzieht, macht deutlich, dass diese Spielfreude ihm auch als reifem Autor erhalten blieb.

Die lateinischen Wörter fungieren als direktes Zitat, daher sind Anführungszeichen angemessen. Kursivschrift ist nicht allein deshalb erforderlich, weil die Sprache fremd ist. Tatsächlich ist es normalerweise unnötig, Anführungszeichen und Kursivschrift lediglich zur Kennzeichnung einer Fremdsprache zu kombinieren; außerdem kann dies den Stilvorgaben der Zeitschrift oder des Verlags widersprechen.

Die wesentliche Unterscheidung lautet:

  • direktes Zitat aus einer fremdsprachigen Quelle → Verwenden Sie Anführungszeichen oder die Formatierung als Blockzitat;
  • isoliertes fremdsprachiges Wort oder isolierte fremdsprachige Wendung, die als Begriff und nicht als zitierte Rede oder Textpassage verwendet wird → Kursivschrift ist häufig angemessen.

Diese Unterscheidung verhindert, dass die Typografie verwirrend wird, und stellt sicher, dass Leser sofort erkennen können, ob Sie den genauen Wortlaut einer anderen Person zitieren oder lediglich einen fremdsprachigen Ausdruck als Teil Ihres eigenen Textes verwenden.

2. Integrieren Sie fremdsprachige Zitate in die englische Grammatik

Ein Zitat darf niemals so behandelt werden, als sei es grammatisch vom umgebenden Satz losgelöst. Das gilt für fremdsprachige Zitate ebenso wie für englische. Der umgebende Satz muss grammatisch vollständig und logisch schlüssig bleiben.

Wenn das Zitat beispielsweise als Objekt eines englischen Verbs fungiert, stellen Sie sicher, dass die Syntax natürlich funktioniert:

Der Chronist beschreibt den König als „rex iustus et prudens“, einen gerechten und umsichtigen Herrscher, der die Rechtsreform in den Mittelpunkt seiner Herrschaft stellte.

Hier ist das lateinische Zitat unmittelbar in die englische Verbphrase integriert und wird sofort erläutert. Die Leserin oder der Leser muss nicht innehalten und die Beziehung zwischen den zitierten Wörtern und dem Satz rekonstruieren.

Probleme entstehen häufig, wenn Autorinnen und Autoren ein Zitat mit einer Formulierung einleiten, die nicht zu seiner grammatischen Struktur passt. Ein Zitat, das beispielsweise mit einem Verb beginnt, lässt sich nach einer englischen Nominalphrase möglicherweise nicht natürlich verwenden. Überarbeiten Sie in solchen Fällen den umgebenden Satz, statt das Zitat selbst zu verändern.

Wichtig: Ändern Sie niemals die Grammatik eines direkten fremdsprachigen Zitats lediglich, damit es in Ihren englischen Satz passt, es sei denn, die Änderung wird ausdrücklich gemäß anerkannten Zitierkonventionen kenntlich gemacht. In der Regel ist es besser, den englischen Rahmensatz umzuformulieren.

3. Geben Sie eine Übersetzung an, wenn Leserinnen und Leser sie benötigen könnten

Wenn begründete Zweifel bestehen, dass Ihr Publikum das fremdsprachige Zitat verstehen wird, geben Sie eine Übersetzung an. Der Zweck der Aufnahme von Material in der Originalsprache besteht in der Regel darin, die Analyse zu stützen, Nuancen zu bewahren oder Leserinnen und Lesern, die die Sprache beherrschen, die Prüfung des genauen Wortlauts zu ermöglichen. Für alle anderen sollte es keine unnötige Hürde darstellen.

Bei kurzen Zitaten kann eine Übersetzung oft unmittelbar nach dem Original in Klammern stehen:

Augustinus beschreibt einen Geist, der „delectabat ludere“ („erfreute sich am Spielen“).

Manche Verlage bevorzugen die Übersetzung ohne Anführungszeichen innerhalb der Klammern, während andere Anführungszeichen um sowohl den Originalwortlaut als auch die Übersetzung verlangen. Wichtig ist, den einschlägigen Stil konsequent einzuhalten.

Übersetzungen können auch in einer Fußnote oder Endnote platziert werden, wenn der genaue Wortlaut des Originals für die Argumentation zentral ist und eine englische Übersetzung im Fließtext den Satz unnötig schwerfällig machen würde. Dies ist in der literaturwissenschaftlichen, historischen und theologischen Forschung üblich, wenn fremdsprachige Texte wiederholt erörtert werden.

Bei längeren zitierten Passagen können Autorinnen und Autoren das Original und die Übersetzung als zwei separate Blockzitate präsentieren oder die Übersetzung im Haupttext und das Original in einer Anmerkung angeben. Welche Anordnung am besten geeignet ist, hängt von der Fachdisziplin, dem Publikum und den Richtlinien der Zeitschrift ab.

4. Geben Sie stets die Quelle einer Übersetzung an

Übersetzungen sind geistige Arbeit und müssen entsprechend behandelt werden. Wenn Sie eine bereits veröffentlichte Übersetzung verwenden, zitieren Sie sie wie jede andere Quelle. Die übersetzte Ausgabe sollte normalerweise in das Literaturverzeichnis oder die Bibliografie aufgenommen werden, je nach verwendetem Zitationssystem.

Wenn Sie die Passage selbst übersetzt haben, teilen Sie dies dem Leser mit. Eine kurze Erklärung wie die folgende ist in der Regel ausreichend:

  • Alle Übersetzungen stammen von mir.
  • Sofern nicht anders angegeben, stammen die Übersetzungen aus dem Französischen von mir.
  • Die Übersetzungen stammen vom Autor.

Diese Erklärung kann in einer Anmerkung nahe dem ersten übersetzten Zitat, in der Einleitung, in einer Anmerkung zu den Konventionen oder an einer anderen Stelle erscheinen, die die Zeitschrift für am geeignetsten hält.

In der gemeinsamen Forschung sollten Sie genau angeben, wenn Übersetzungen von einem anderen Teammitglied oder einem externen Spezialisten angefertigt wurden. Wenn die Qualität oder Interpretation einer Übersetzung für die Argumentation zentral ist, wird es besonders wichtig, die Verantwortung dafür offenzulegen.

5. Wann eine alleinige Übersetzung ausreicht

Nicht jedes fremdsprachige Zitat muss in der Originalsprache erscheinen. Wenn der genaue fremdsprachige Wortlaut analytisch nicht von Bedeutung ist, kann eine alleinige englische Übersetzung die klarste Darstellung bieten.

Wenn Sie beispielsweise die Aussage eines historischen Zeugen zusammenfassen und sich Ihre Erörterung auf den sachlichen Inhalt statt auf eine bestimmte Wortwahl bezieht, kann die Wiedergabe einer langen Passage in der Originalsprache eher ablenken, als dass sie zum Verständnis beiträgt.

Wenn nur eine Übersetzung als direktes Zitat präsentiert wird, sollte sie dennoch als zitiertes Material behandelt werden. Bei einem kurzen Zitat sollte die Übersetzung daher in Anführungszeichen erscheinen, bei einem längeren als eingerücktes Blockzitat; außerdem sollte die entsprechende Quelle angegeben werden.

Sie sollten außerdem angeben, ob die Übersetzung von Ihnen stammt oder einer veröffentlichten Ausgabe entnommen ist. Die Leser müssen wissen, ob sie dem Wortlaut eines anerkannten Übersetzers oder Ihrer eigenen Übertragung der Quelle begegnen.

6. Vermeiden Sie die Rückübersetzung von ursprünglich auf Englisch verfasstem Material

Ein wichtiges wissenschaftliches Prinzip lautet, dass Zitate nach Möglichkeit dem Originaltext entnommen werden sollten. Dies wird besonders bedeutsam, wenn Sie ein englisches Werk durch eine Übersetzung in eine andere Sprache kennenlernen.

Angenommen, ein Buch wurde ursprünglich auf Englisch veröffentlicht, aber Sie lesen es auf Spanisch. Normalerweise sollten Sie den spanischen Wortlaut nicht zurück ins Englische übersetzen und das Ergebnis so präsentieren, als stamme es aus dem englischen Original des Autors. Jede Übersetzung beinhaltet interpretative Entscheidungen; eine zweite Übersetzung der übersetzten Fassung kann den Wortlaut daher noch weiter von der tatsächlichen Sprache des Autors entfernen.

Konsultieren Sie stattdessen die englische Originalausgabe und zitieren Sie den ursprünglichen Wortlaut. Wenn der Zugriff auf das Original tatsächlich unmöglich ist, erläutern Sie die Umstände transparent, statt stillschweigend eine Rückübersetzung anzufertigen.

Dieses Prinzip ist besonders in der Literaturkritik, der Philosophie und den Geisteswissenschaften wichtig, wo die Wahl einzelner Wörter für die Argumentation von zentraler Bedeutung sein kann.

7. Als Begriffe verwendete fremdsprachige Wörter und Wendungen

Wenn Sie nur ein fremdsprachiges Wort oder eine kurze Wendung verwenden und diese nicht als direktes Zitat fungiert, ist die Kursivsetzung im Allgemeinen angemessen. Dadurch wird visuell signalisiert, dass der Ausdruck zu einer anderen Sprache gehört, und er wird vom umgebenden englischen Prosatext unterschieden.

Das Konzept der Bildung nimmt in der Diskussion eine zentrale Stellung ein.

Die Lehre wurde mit dem Prinzip lex talionis in Verbindung gebracht.

Fremdsprachige Begriffe sollten nicht dauerhaft kursiv gesetzt werden, wenn sie wiederholt vorkommen. Viele Stilrichtlinien empfehlen, einen unbekannten fremdsprachigen Ausdruck bei der ersten Verwendung kursiv zu setzen, eine Übersetzung oder Definition anzugeben und ihn anschließend in Normalschrift zu verwenden, wenn der Begriff zu einem regelmäßigen Bestandteil der Diskussion wird.

Wörter, die im Englischen vollständig eingebürgert sind, müssen im Allgemeinen nicht kursiv gesetzt werden. Beispiele sind Begriffe wie café, elite, genre, status quo und et al., wobei die Konventionen variieren und Fachstile bestimmte Ausdrücke unterschiedlich behandeln können.

8. Fremdsprachige Begriffe für Leser definieren

Selbst wenn ein fremdsprachiger Begriff wichtig genug ist, um in der Originalsprache beibehalten zu werden, sollte der Leser nicht gezwungen sein, seine Bedeutung zu erraten. Bei der ersten Verwendung sollte eine Übersetzung oder eine kurze Definition angegeben werden, es sei denn, der Begriff ist dem erwarteten Publikum allgemein bekannt.

Die Erklärung kann dem fremdsprachigen Begriff vorangestellt werden:

Das deutsche Konzept der Selbstkultivierung, Bildung, spielt in der pädagogischen Diskussion des neunzehnten Jahrhunderts eine wichtige Rolle.

Alternativ kann der Begriff in Klammern folgen:

Die Diskussion konzentriert sich auf Bildung (Selbstkultivierung oder persönliche Formung).

Welche Methode am besten funktioniert, hängt vom Satz und von der Komplexität des Konzepts ab. Wenn kein einzelnes englisches Wort die Bedeutung erfasst, kann eine kurze erklärende Wendung einer künstlich präzisen Übersetzung vorzuziehen sein.

Wissenschaftler sollten besonders vorsichtig sein, wenn ein fremdsprachiger Begriff verwendet wird, weil er ein Konzept ausdrückt, das sich subtil von jedem verfügbaren englischen Äquivalent unterscheidet. In diesem Fall sollte die Nuance erklärt werden, statt so zu tun, als sei die Übersetzung exakt.

9. Wissenschaftliche lateinische Nomenklatur

Wissenschaftliche Namen für Gattungen und Arten stellen eine spezialisierte, aber im akademischen Englisch äußerst häufige Verwendung des Lateinischen dar. Sie folgen etablierten Konventionen und sollten nicht genau wie gewöhnliche fremdsprachige Ausdrücke behandelt werden.

Der binominale Name des Rosmarins lautet beispielsweise Salvia rosmarinus. Der Gattungsname beginnt mit einem Großbuchstaben, das Art-Epitheton mit einem Kleinbuchstaben, und beide werden kursiv gesetzt.

Nachdem der vollständige Name eingeführt wurde, kann die Gattung häufig abgekürzt werden, sofern keine Verwechslungsgefahr besteht:

Salvia rosmarinus wurde unter kontrollierten Bedingungen kultiviert. Proben von S. rosmarinus wurden nach sechs Wochen gesammelt.

Höhere taxonomische Kategorien wie Familiennamen werden normalerweise nicht kursiv gesetzt, und die genauen Konventionen für Unterarten, Varietäten, Stämme und Autoren können je nach Fachgebiet variieren. Wissenschaftliche Autoren sollten daher den einschlägigen nomenklatorischen Code oder die Anweisungen der Zeitschrift konsultieren, statt sich auf allgemeine Regeln des Englischen zu verlassen.

10. Diakritische Zeichen und ursprüngliche Schreibweise

Fremde Namen und Wörter enthalten häufig diakritische Zeichen wie Akzente, Umlaute, Cedillen, Tilden oder andere Zeichen. Diese sollten normalerweise korrekt beibehalten und nicht aus Bequemlichkeit entfernt werden.

Beispiele sind:

  • García statt Garcia;
  • Müller statt Muller;
  • François statt Francois;
  • Dvořák statt Dvorak.

Moderne Textverarbeitungs- und Publikationssysteme unterstützen diese Zeichen problemlos, daher gibt es nur selten einen technischen Grund, sie wegzulassen. Eine korrekte Schreibweise zeigt Respekt gegenüber Autoren und Quellen und verhindert Verwechslungen zwischen verschiedenen Namen oder Begriffen.

Es gibt Ausnahmen. Einige Datenbanken, Zitierstile oder ältere veröffentlichte Quellen standardisieren Namen ohne diakritische Zeichen, und Autoren veröffentlichen mitunter unter einer anglisierten oder vereinfachten Form. In Quellenangaben ist es im Allgemeinen am sichersten, die in der zitierten Veröffentlichung verwendete Form zu übernehmen, sofern die Zeitschrift nichts anderes vorgibt.

11. Transliteration aus nichtlateinischen Schriften

Fremdsprachiges Material in Schriften wie der arabischen, kyrillischen, griechischen, hebräischen, chinesischen oder japanischen Schrift wirft eine weitere Frage auf: ob die Originalschrift wiedergegeben, eine Transliteration ins lateinische Alphabet bereitgestellt oder beides verwendet werden soll.

Die Antwort hängt von der Fachdisziplin und der vorgesehenen Leserschaft ab. Ein Fachartikel zur arabischen Linguistik kann die arabische Schrift durchaus umfassend verwenden, während eine breiter angelegte historische Studie transliterierte Formen bereitstellen kann, damit Leser, die mit der Schrift nicht vertraut sind, Namen und Begriffe aussprechen oder erkennen können.

Wenn eine Transliteration verwendet wird, sollte konsequent ein etabliertes System befolgt werden. Für verschiedene Sprachen gelten unterschiedliche Standards, und eine Vermischung der Systeme führt zu Verwirrung. So gibt es beispielsweise für Arabisch, Russisch und Chinesisch jeweils mehrere Transliterations- oder Romanisierungssysteme. Daher sollte der Autor angeben, welches System verwendet wird, wenn dies nicht offensichtlich ist.

Falls erforderlich, können beim ersten Auftreten beide Formen angegeben werden:

Das Konzept des ijtihād (اجتهاد) bezeichnet im weiteren Sinne die unabhängige rechtliche Begründung innerhalb der islamischen Rechtswissenschaft.

Nach der Einführung kann in der Regel allein die transliterierte Form verwendet werden.

12. Fremdsprachige Titel von Büchern, Artikeln und anderen Werken

Titel in anderen Sprachen sollten normalerweise in der Sprache der Veröffentlichung korrekt wiedergegeben werden. Ob zusätzlich eine Übersetzung des Titels angegeben werden sollte, hängt vom Publikum und vom Zitierstil ab.

Im Fließtext könnten Sie schreiben:

Goethes Die Leiden des jungen Werthers (Die Leiden des jungen Werther) wurde zu einem der einflussreichsten Romane des 18. Jahrhunderts.

Einige Zitierstile verlangen in bibliografischen Angaben übersetzte Titel in eckigen Klammern nach dem Originaltitel, insbesondere wenn die Publikationssprache den Lesern möglicherweise nicht vertraut ist. Andere verzichten auf Übersetzungen, sofern diese nicht zur Identifizierung hilfreich sind.

Die Groß- und Kleinschreibung sollte sich in der Regel entweder nach den Regeln der Originalsprache oder nach den Anforderungen des Zitierstils richten. Wenden Sie nicht automatisch die englische Titelschreibung auf einen deutschen, französischen oder spanischen Titel an. Deutsche Substantive haben beispielsweise ihre eigenen Großschreibungsregeln, während französische Titel häufig weniger Großbuchstaben als englische Titel verwenden.

13. Längere fremdsprachige Zitate

Längere Passagen sollten im Allgemeinen als Blockzitate und nicht in Anführungszeichen präsentiert werden. Der genaue Wortzahlgrenzwert für ein Blockzitat variiert je nach Stilhandbuch; prüfen Sie daher die Vorgaben der Zeitschrift.

Wenn sowohl der Originaltext als auch die Übersetzung erforderlich sind, sind mehrere Layouts möglich:

  • Original als Blockzitat, gefolgt von einem übersetzten Blockzitat;
  • deutsche Übersetzung im Haupttext mit dem Text in der Originalsprache in einer Anmerkung;
  • parallele Spalten oder ausgerichtete Passagen in Fachausgaben;
  • das Originalzitat, unmittelbar darunter eine Übersetzung in Prosa

Die beste Methode ist diejenige, die den Lesern die benötigten Informationen vermittelt, ohne den Argumentationsfluss zu überladen.

Wenn Ihre Analyse von einzelnen Wörtern, grammatischen oder stilistischen Merkmalen des Originals abhängt, behalten Sie die fremdsprachige Passage bei. Bezieht sich die Argumentation hingegen nur auf den Inhalt, kann eine Übersetzung ausreichen.

14. Zeichensetzung bei fremdsprachigem Material

Fremdwörter und Zitate müssen in das Zeichensetzungssystem des englischen Satzes passen. Das kann kompliziert werden, da die Zeichensetzungskonventionen von Sprache zu Sprache variieren.

Wenn die fremdsprachige Formulierung in Ihren eigenen englischen Satz eingebettet ist, richtet sich die umgebende Zeichensetzung im Allgemeinen nach den Anforderungen des englischen Satzes und dem gewählten englischen Stilhandbuch. Eine Zeichensetzung, die wesentlicher Bestandteil eines direkten Zitats ist, sollte jedoch nicht ohne Begründung stillschweigend verändert werden.

Berücksichtigen Sie auch die verschiedenen Anführungszeichenstile. Englischsprachige Zeitschriften können einfache Anführungszeichen als Standard verlangen, während amerikanische Verlage häufig doppelte Anführungszeichen bevorzugen. Eine französische Quelle kann Guillemets (« ») verwenden, und eine deutsche Quelle kann andere Anführungszeichenkonventionen aufweisen. Wenn Sie Text direkt wiedergeben, konsultieren Sie den Styleguide, um festzustellen, ob die ursprünglichen Anführungszeichen beibehalten oder in den Hausstil der Publikation umgewandelt werden sollen.

Konsequenz ist wichtiger als Improvisation. Sobald die erforderliche Konvention festgelegt ist, wenden Sie sie im gesamten Dokument an.

15. Fremdsprachiges Material in Fuß- und Endnoten

Anmerkungen können besonders nützlich sein, wenn umfangreiche sprachliche Details die Hauptargumentation unterbrechen würden. Ein knapper deutscher Satz kann im Text stehen bleiben, während der ursprüngliche Wortlaut, eine alternative Übersetzung oder eine Erläuterung in einer Fußnote erscheint.

Diese Strategie ist üblich, wenn:

  • der ursprüngliche Wortlaut hauptsächlich für Fachleute von Nutzen ist;
  • mehrere mögliche Übersetzungen erörtert werden sollten;
  • etymologische Informationen relevant, aber nebensächlich sind;
  • ein langes Zitat in der Originalsprache die Argumentation unterbrechen würde; oder
  • die Verfasserin oder der Verfasser eine textliche oder handschriftliche Variante erklären muss.

Anmerkungen sollten jedoch nicht zu Sammelbecken für jeden fremdsprachigen Ausdruck werden. Wenn Leserinnen und Leser die Information benötigen, um der Argumentation zu folgen, gehört sie in den Haupttext. Verwenden Sie Anmerkungen für ergänzende Details, nicht für wesentliche Erklärungen.

16. Mit wiederkehrenden fremdsprachigen Begriffen konsequent umgehen

Ein fremdsprachiger Begriff kann in einer Dissertation oder einem Buch dutzende Male vorkommen. Legen Sie frühzeitig fest, wie er präsentiert werden soll, und wenden Sie diese Entscheidung konsequent an.

Zu klärende Fragen sind unter anderem:

  • Wird der Begriff bei jedem Vorkommen oder nur bei der ersten Verwendung kursiv gesetzt?
  • Werden Akzente und diakritische Zeichen immer beibehalten?
  • Wird der Plural nach dem Englischen oder nach der Ausgangssprache gebildet?
  • Wird die englische Übersetzung bei jedem Vorkommen oder nur beim ersten Vorkommen angegeben?
  • Wird die Transliteration spezielle diakritische Zeichen enthalten oder eine vereinfachte Form verwenden?

Bei einer langen Dissertation oder Monografie sollten Sie diese Entscheidungen in einem Styleguide festhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn in demselben Dokument mehrere Sprachen oder Transliterationssysteme vorkommen.

17. Fremdsprachige Pluralformen und grammatische Integration

Verfasserinnen und Verfasser haben manchmal Schwierigkeiten mit den Pluralformen entlehnter Begriffe. Einige Fremdwörter behalten ihren ursprünglichen Plural bei, während andere eine englische Pluralendung erhalten haben. Bei wieder anderen sind beide Formen möglich, abhängig von der fachdisziplinären Konvention.

Beispielsweise können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Gegensatzpaare stoßen wie:

  • formulae / formulas;
  • indexes / indices;
  • appendixes / appendices;
  • cacti / cactuses.

Die richtige Wahl hängt von Bedeutung, Fachgebiet und Stil ab. In mathematischen Texten ist beispielsweise indices üblich, während indexes der Standard ist, wenn es um Buch- oder Datenbankregister geht.

Vermeiden Sie die Annahme, dass der sichtbar „fremdsprachigste“ Plural automatisch wissenschaftlicher ist. Verwenden Sie die in Ihrer Fachdisziplin anerkannte Form und bleiben Sie konsequent.

18. Fremdsprachen nicht bloß verwenden, um gelehrt zu wirken

Fremdsprachige Terminologie sollte einem echten intellektuellen Zweck dienen. Lateinische, französische oder deutsche Ausdrücke einzuführen, nur um den Text gelehrter erscheinen zu lassen, kann das Gegenteil bewirken und das Argument prätentiös oder unnötig schwer verständlich wirken lassen.

Behalten Sie einen fremdsprachigen Begriff bei, wenn:

  • er ein Konzept bezeichnet, für das es kein genaues deutsches Äquivalent gibt;
  • die genaue ursprüngliche Formulierung für die Textanalyse zentral ist;
  • der Begriff in der Fachdisziplin etabliert ist;
  • die sprachliche Form selbst Teil des Arguments ist; oder
  • der fremdsprachige Ausdruck eine historisch oder kulturell spezifische Bedeutung vermittelt, die durch eine Übersetzung abgeschwächt würde.

Verwenden Sie stattdessen Deutsch, wenn die fremdsprachige Formulierung keinen analytischen Mehrwert bietet und ein klares deutsches Äquivalent problemlos verfügbar ist.

19. Das Wissen Ihrer Zielgruppe berücksichtigen

Derselbe fremdsprachige Begriff kann in einer Veröffentlichung eine Erklärung erfordern, in einer anderen jedoch nicht. Ein Artikel für Spezialisten des mittelalterlichen Lateins kann wesentlich mehr Sprachkenntnisse voraussetzen als eine interdisziplinäre Arbeit für ein breites Publikum in den Geisteswissenschaften.

Fragen Sie sich:

  • Werden die meisten Leser diese Sprache beherrschen?
  • Ist der Begriff in der Fachdisziplin etabliert?
  • Würde eine Übersetzung das Argument unterbrechen oder verbessern?
  • Ist das genaue fremdsprachige Wort für meine Analyse von Bedeutung?

Das Ziel besteht nicht darin, Leser zu unterschätzen, sondern darin, sie nicht unnötig auszuschließen. Gute wissenschaftliche Kommunikation macht komplexes Material zugänglich, ohne es zu stark zu vereinfachen.

20. Vorgaben von Zeitschriften und Universitäten beachten

Selbst wissenschaftlich vertretbare Entscheidungen müssen möglicherweise angepasst werden, um dem Hausstil einer Zeitschrift zu entsprechen. Einige Zeitschriften stellen detaillierte Regeln für fremdsprachiges Material bereit, darunter:

  • ob Übersetzungen in Klammern oder Anmerkungen gehören;
  • ob fremdsprachige Begriffe kursiv gesetzt werden sollen;
  • wie Titel in anderen Sprachen großgeschrieben werden;
  • welches Transliterationssystem verwendet werden muss;
  • ob Originalschriften zulässig sind;
  • wie Übersetzungen zitiert werden; und
  • wie Blockzitate formatiert werden.

Die Richtlinien für Abschlussarbeiten können außerdem festlegen, ob Übersetzungen im Haupttext, in Anhängen oder in Anmerkungen erscheinen sollen. Prüfen Sie diese Vorgaben immer, bevor Sie das Dokument endgültig fertigstellen.

Korrekturtipp: Wenn Ihr Manuskript umfangreiches fremdsprachiges Material enthält, führen Sie einen separaten Korrekturdurchgang durch, der ausschließlich diesem Material gewidmet ist. Prüfen Sie Rechtschreibung, Akzente, Transliteration, Kursivschrift, Anführungszeichen, Übersetzungen und Quellenangaben unabhängig vom englischen Fließtext.

21. Fremdsprachige Zitate mit der Originalquelle abgleichen

Fremdsprachige Zitate sind besonders anfällig für Übertragungsfehler. Ein fehlender Akzent, ein falsches Zeichen oder ein falsch platziertes Wort kann die Bedeutung verändern und für einen englischsprachigen Korrektor schwer zu erkennen sein.

Jedes direkte Zitat sollte daher vor der Einreichung anhand der Quelle überprüft werden. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Notizen, die vor Monaten kopiert wurden, oder auf Material, das wiederholt zwischen verschiedenen Entwürfen übertragen wurde.

Prüfen Sie:

  • jedes Wort und jeden Buchstaben;
  • diakritische Zeichen;
  • Groß- und Kleinschreibung;
  • die ursprüngliche Zeichensetzung, sofern relevant;
  • Seiten-, Folio- oder Zeilenangaben;
  • die Genauigkeit jeder Übersetzung; und
  • ob Auslassungen oder Ergänzungen korrekt gekennzeichnet sind.

In der Textwissenschaft kann bereits ein winziger Transkriptionsfehler eine auf einem bestimmten Begriff aufbauende Interpretation untergraben; Genauigkeit ist daher unerlässlich.

22. Vorsicht bei maschineller Übersetzung

Maschinelle Übersetzungssysteme können nützlich sein, um sich einen groben Überblick über unbekanntes Material zu verschaffen, sollten in der wissenschaftlichen Arbeit jedoch mit Vorsicht eingesetzt werden. Wörtliche oder kontextuell ungenaue Übersetzungen können technische Begriffe, historische Sprache, Idiome oder kulturspezifische Ausdrücke verfälschen.

Wenn eine übersetzte Passage Teil Ihrer Belege oder Argumentation ist, überprüfen Sie sie anhand des Originals und konsultieren Sie erforderlichenfalls eine kompetente Sprecherin oder einen kompetenten Sprecher beziehungsweise eine Fachübersetzerin oder einen Fachübersetzer. Dies ist besonders wichtig, wenn der Text rechtlicher, philosophischer, historischer oder literarischer Natur oder hochtechnisch ist.

Die Richtlinien von Universitäten und Verlagen zu generativer KI und automatisierter Übersetzung entwickeln sich ebenfalls weiter. Forschende sollten prüfen, ob eine Offenlegung erforderlich ist und ob unveröffentlichtes oder vertrauliches Material in Systeme Dritter hochgeladen werden darf.

23. Häufige Fehler beim Einbinden fremder Sprachen

In wissenschaftlichen Manuskripten treten mehrere Probleme häufig auf:

  • Für ein kurzes direktes Zitat unnötigerweise sowohl Anführungszeichen als auch Kursivschrift verwenden.
  • Unvertrautes fremdsprachiges Material für eine allgemeine Leserschaft nicht übersetzen.
  • Eine Übersetzung bereitstellen, ohne ihre Quelle anzugeben.
  • Ein Werk zurück in seine Originalsprache übersetzen, statt die Originalausgabe zu konsultieren.
  • Eine uneinheitliche Kursivsetzung bei wiederholt vorkommenden fremdsprachigen Begriffen verwenden.
  • Diakritische Zeichen aus Namen oder Fachbegriffen weglassen.
  • Transliterationssysteme innerhalb desselben Dokuments vermischen.
  • Eine falsche Groß- und Kleinschreibung in fremdsprachigen Titeln verwenden.
  • Fremdsprachige Zitate grammatisch unverbunden in englische Sätze einfügen.
  • Fremdsprachige Ausdrücke verwenden, obwohl einfaches Englisch klarer wäre.

Die meisten dieser Probleme lassen sich nach ihrer Identifizierung relativ leicht beheben, weshalb eine abschließende, gezielte Prüfung so wertvoll ist.

24. Eine praktische Checkliste für fremdsprachiges Material

  • Wurde jedes direkte Zitat korrekt wiedergegeben?
  • Stehen kurze Zitate in Anführungszeichen, statt automatisch kursiv gesetzt zu werden?
  • Sind einzelne fremdsprachige Begriffe, wo erforderlich, kursiv gesetzt?
  • Wurde eine Übersetzung oder Definition bereitgestellt, wenn die Leser sie möglicherweise benötigen?
  • Ist der Übersetzer angegeben?
  • Wurden die englischen Originalquellen konsultiert, anstatt Übersetzungen rückzuübersetzen?
  • Sind diakritische Zeichen und Sonderzeichen korrekt?
  • Wird ein Transliterationssystem konsequent verwendet?
  • Sind fremdsprachige Titel gemäß dem erforderlichen Zitierstil großgeschrieben?
  • Sind wissenschaftliche Namen korrekt formatiert?
  • Passen alle fremdsprachigen Zitate grammatikalisch in den englischen Fließtext?
  • Sind Literaturangaben, Seitenzahlen und Quellenangaben korrekt?
  • Stellen die Richtlinien der Zeitschrift oder Universität zusätzliche Anforderungen?

Fazit

Die Integration von Fremdsprachen in akademische englische Texte erfordert ein Gleichgewicht zwischen der Treue zum ursprünglichen Wortlaut und der Klarheit für die Lesenden. Fremdsprachiges Material sollte niemals als dekorative Ergänzung behandelt werden. Jedes Zitat, jeder Begriff, jede Übersetzung und jeder Titel sollte sinnvoll zur wissenschaftlichen Argumentation beitragen und nach klaren und einheitlichen Konventionen präsentiert werden.

Direkte Zitate sollten normalerweise in Anführungszeichen oder als eingerückte Zitate formatiert werden und nicht allein deshalb kursiv gesetzt werden, weil sie fremdsprachig sind. Einzelne als Fachbegriffe verwendete Wörter und Wendungen können angemessenerweise kursiv erscheinen, insbesondere bei ihrer ersten Verwendung. Übersetzungen sollten bereitgestellt werden, wenn Leserinnen und Leser das Original möglicherweise nicht verstehen, und ihre Quelle sollte stets angegeben werden. Eine Rückübersetzung sollte vermieden werden, wenn das Werk ursprünglich auf Englisch verfasst wurde; außerdem sollten Originalschreibung, diakritische Zeichen und Transliteration sorgfältig überprüft werden.

Berücksichtigen Sie vor allem die Bedürfnisse Ihres Publikums. Ein Fachbegriff kann unverzichtbar sein, sollte jedoch definiert werden, wenn nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden kann, dass er verstanden wird. Ein fremdsprachiges Zitat kann eine wichtige sprachliche Nuance bewahren, doch die Argumentation sollte für Leserinnen und Leser zugänglich bleiben, die die Sprache nicht beherrschen.

Durch die Anwendung dieser Grundsätze und die sorgfältige Prüfung der Anforderungen von Zeitschriften oder Universitäten können Forschende mehrere Sprachen in englischsprachige akademische Texte integrieren, ohne Lesbarkeit, wissenschaftliche Präzision oder den Respekt vor den Originalquellen zu beeinträchtigen.

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